Der ultimative 2018 SEO Guide:

Google Ranking verbessern in nur 3 Schritten! So geht's.

In dieser Anleitung zeige ich dir, wie du dein Google Ranking nachhaltig verbessern, dich so von deiner Konkurrenz abheben und neue Kunden gewinnen kannst!

Als SEO Berater ist es wichtig eine bewährte Strategie zu haben, mit der sich das Ranking von Webseiten garantiert verbessern lässt. Immer und immer wieder.

Genau diese Strategie lernst du auf dieser Seite kennen. Sie wurde über Jahre hinweg entwickelt, getestet und verbessert.

Dieser ausführliche SEO-Guide eignet sich daher perfekt für lokale, sowie internationale Unternehmer, die bei Google ganz nach vorne kommen wollen.

Okay! Um dein Google Ranking zu verbessern musst du nur…

  • dafür sorgen, dass deine Webseite schnell lädt, gut ausieht, einfach zu navigieren ist und viel Mehrwert für Besucher bietet
  • starke und relevante Backlinks aufbauen
  • Geduldig sein. Gutes SEO braucht Zeit.
Falls du das nicht selber machen willst, kann ich dir helfen.
Hier geht’s zum Kontaktformular.
 
Kein Interesse? Auch gut!
 
Dann lies einfach weiter, um zu lernen, wie du dein SEO selber in die Hand nehmen kannst. Alternativ kannst du den Guide auch hier kostenlos herunterladen und zu einem späteren Zeitpunkt lesen.

Du hast etwas mehr Zeit & bist an dem ausführlichen Guide interessiert? Freut mich!

Hier ist ein kleiner Überblick darüber, was dich erwartet:

Du wirst erfahren,…

  • Was SEO überhaupt ist und wie Suchmaschinen funktionieren…
  • Was das Fundament einer erfolgreichen Webseite ist…
  • Wie du das Vertrauen von Google & potentiellen Kunden gewinnen kannst…
  • Wie du dafür sorgst, dass sich dein Google Ranking verbessert & deine Webseite zum Kundenmagneten wird…

Kurz gesagt:

Wenn du weiterliest, wirst du die exakten Schritte kennenlernen, die für das Top-Ranking tausender Webseiten verantwortlich sind und langfristig dein Google Ranking verbessern werden.

Blogbild für die ultimative Anleitung: Google Ranking verbessern

Webseiten, die diese Strategie nutzen, gewinnen Tag für Tag neue Besucher (und vor allem Kunden!) über Google.

Ich habe diese Anleitung geschrieben, um Unternehmern, Shopbetreibern und Freelancern eine Möglichkeit zu bieten, dass Ranking der eigenen Webseite zu verbessern — ohne auf eine teure SEO Agentur angewiesen zu sein.

Mit diesem SEO Guide habe ich mir das Ziel gesetzt, mein Wissen (das ich mir über Jahre hinweg angeeignet habe) einfach und verständlich zu vermitteln.

Du musst also kein Internet-Profi sein, um von dieser Anleitung zu profitieren und bei Google ganz nach Vorne zu kommen!

Falls du keine Zeit/Lust hast, dich um deine Ranking-Verbesserung zu kümmern, kannst du das auch mir überlassen… Zum Kontakt.

Noch eine „Warnung“ bevor wir loslegen: Die Suchmaschinenoptimierung besitzt ein unfassbares Potential. Dir sollte jedoch bewusst sein, dass gutes SEO und ein Top-Ranking Geduld braucht.

Wenn du dich an diese Anleitung hältst, ist eine sofortige Ranking-Verbesserung zwar realistisch, aber nicht immer der Fall.

Sei deswegen nicht enttäuscht, falls du morgen noch nicht auf der ersten Position stehst.

Später verrate ich dir ein Tool mit dem du deine Position in den Suchergebnissen überwachen kannst.

Okay, nachdem das aus dem Weg geräumt ist. Legen wir los!

Was ist SEO?

Eine kleine Einführung in die Suchmaschinenoptimierung und die Begrifflichkeiten.

SEO — auf deutsch Suchmaschinenoptimierung — ist der Prozess, um deine Website auf eine hohe Position in den Suchergebnisseiten, kurz SERPs, zu bringen.

Google ist bekanntermaßen die größte Suchmaschine der Welt und verwendet verschiedene Algorithmen, um herauszufinden, welche Webseiten wo platziert werden.

Am wichtigsten sind die zwei Hauptfaktoren, die du bei jeder SEO-Kampagne im Auge behalten solltest, um deine Internetseite so „suchmaschinenfreundlich“ wie möglich zu machen.

Wie wird eine Webseite suchmaschinenfreundlich?

Wie bereits erwähnt gibt es gibt zwei Hauptfaktoren, die Google bei der Analyse deiner Webseite berücksichtigt und darüber entscheiden wie deine Webseite für bestimmte Keywords — oder Suchbegriffe — platziert wird.

Diese beiden Faktoren nennen sich OnPage und OffPage/Backlinks.

OnPage

Unter OnPage SEO versteht man den Optimierungsprozess einzelner Unterseiten, sowie der gesamten Webseite, um sie so gut wie möglich Google (und anderen Suchmaschinen) gegenüber zu präsentieren.

Dies geschieht durch die Optimierung des Codes und des Contents (= die Texte, die Bilder und fast alles anderen Inhalte auf deiner Webseite).

Google prüft mehr als 100 verschiedene Aspekte bei der Überprüfung von Internetseiten — Keine Sorge! Du musst dich nicht um 100+ verschiedene Dinge auf jeder einzelnen Unterseite kümmern.

Backlinks / OffPage SEO

Als Backlinks werden andere Webseiten bezeichnet, die auf deine Webseite verlinken. Google zählt diese „Empfehlungen“ anderer Webseiten und bewertet diese, was in vielen Fällen zu einer besseren Positionierung in den Suchergebnissen führt.

Der Aufbau von Backlinks zu deiner Webseite wird in der SEO-Branche „Link Building“ genannt.

Es gibt verschiedene Techniken, Strategien und Möglichkeiten, die du nutzen kannst, um selbst Links zu erstellen,… oder alternativ bringst du andere Webseiten-Besitzer, Blogger und Journalisten dazu auf deine Webseite zu verlinken.

OffPage SEO bezieht sich auf Backlinks und alle anderen externen Faktoren, die Google beim Ranking deiner Webseite berücksichtigt — zum Beispiel wie oft deine Webseite auf sozialen Plattformen geteilt & geliked wurde.

Ranking-Faktor Social Signals veranschaulicht
Ranking-Faktor Social Signals veranschaulicht. Quelle: Ryte/OnPage.org

Wie funktioniert Google?

Google nutzt „Crawler“, die unablässig das Internet durchsuchen und so immer wieder neue Webseiten und neuen Content finden.

Diese Crawler scannen die Webseiten dann mit Hilfe des „Kernalgorithmus“, sowie eine Reihe anderer, kleinerer Algorithmen und in einigen seltenen Fällen auch innovativen Machine Learning Algorithmen wie RankBrain.

Diese Algorithmen analysieren verschiedene Elemente deiner Webseite und vergeben — laienhaft ausgedrückt — interne Bewertungen, um zu entscheiden, wo deine Webseite in den Suchergebnissen platziert werden soll.

Die „kleinen Roboter“ vergleichen dann deine Website mit verschiedenen anderen Webseiten, die bereits für einen bestimmten Suchbegriff angezeigt werden.

Interessant… aber wo & wie fängt man denn mit SEO an?

Die Tatsache, dass du diesen kostenlosen SEO-Kurs gefunden hast, ist schon mal ein toller Start!

Sobald du diese Anleitung durch hast, bist du zu jemandem geworden, der SEO-Techniken, Strategien und Kampagnen versteht, analysieren und umsetzen kann.

Schritt 1: Das Fundament

Im ersten Schritt wird das Fundament für die Webseite und dein SEO-Wissen gelegt, damit du das Ranking deiner Webseite nachhaltig verbessern kannst.

Am Anfang steht die eigene Webseite. Sie ist der Dreh- und Angelpunkt deiner Online-Präsenz.

Besonders am Anfang deiner Bemühungen, um dein Google Ranking zu verbessern solltest du einen gesunden Fokus auf deine eigene Webseite legen, da sie das Fundament des Erfolges ist.

Ein starkes Fundament ist also nicht nur beim Hausbau nötig, sondern auch bei Webseiten. Das bedeutet, dass deine Webseite ein paar Voraussetzung erfüllen muss.

Deswegen sollte die Webseite unbedingt…

  • schnell laden…
  • auf dem Desktop und Smartphone gut aussehen…
  • Mehrwert liefern & zeigen, worum es geht…
  • für Suchmaschinen (Google & Co), sowie menschliche Besucher optimiert sein…

Wenn diese Basis gelegt ist, steht dir nichts mehr im Weg, um bei Google ganz nach vorne zu kommen.

Damit die Webseite von Anfang an schnell lädt, solltest du darauf achten, dass du einen guten Hosting-Anbieter wählst.

Hosting auswählen

Wenn du bereits eine Webseite mit Hosting hast, kannst du diesen Abschnitt überspringen. Ich empfehle dir jedoch ihn trotzdem zu lesen!

Um die besten Voraussetzungen für das Ranking deiner Webseite zu treffen, ist es wichtig, dass du einen guten Hosting-Anbieter auswählst.

Du musst zwar nicht sehr, sehr tief in die Tasche greifen, um einen guten Host zu finden, aber tendenziell gilt: Umso mehr Budget du für das Hosting hast, desto besser.

Für die Internetseiten von lokalen Unternehmern und alle, die pro Monat weniger als 10.000 Besucher erwarten, empfehle ich Siteground.

Der Preis für das kleinste Paket liegt bei 3.95€ pro Monat (plus Domain 12.95€) — ein fantastisches Preis-Leistungs-Verhältnis.

Achte darauf beim aufsetzen als Server Amsterdam auszuwählen, damit dein Webseiten-Server so nah wie möglich an deinen Besuchern ist.

Weitere Extras, die Siteground dir verkaufen will, brauchst du nicht.

Einen Haken gibt es bei Siteground: Bisher wurde die Webseite nicht in die deutsche Sprache übersetzt. Falls das ein Problem für dich ist, empfehle ich dir der Hosting-Anbieter WebGo.

Früher habe ich für alle meine Webseiten WebGo (9.95€ pro Monat + 6 kostenlose Domains) genutzt.

Der Support ist fantastisch und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist auch akzeptabel. Siteground bietet jedoch mehr Features, ist etwas schneller und günstiger — deswegen der Wechsel.

Die Domain

Wenn du bereits eine Domain hast, kannst du diesen Abschnitt überspringen.

Bei der Wahl einer Domain hast du im Grunde drei Möglichkeiten. Du hast die Wahl zwischen einer…

  • Exact Match-Domain, kurz EMD — z.B. zahnarzt-in-bonn.de
  • Partial Match-Domain, kurz PMD — z.B. zahnarzt-mueller.de
  • Marken-Domain — z.B. danheller.org oder google.com

Welche dieser Optionen solltest du also für deine Webseite wählen?

Es kommt darauf an, da jeder Domain-Typ seine eigenen Vorteile und Herausforderungen hat. Viele SEOs verwenden immer noch — mehr oder weniger — erfolgreich Exact Match– und Partial Match-Domains. Besonders wenn sie die Absicht haben so schnell wie Möglich das Google Ranking zu verbessern.

Meiner Meinung nach ist es auf lange Sicht jedoch besser, eine Partial Match– oder Marken-Domain zu wählen.

Es gab bereits ein Google Update, wo Exact Match-Domains brutal bestraft wurden und zu einem großen Prozentsatz von der Ranking-Bildfläche verschwanden.

Exact Domain Update. Massiver Ranking-Verlust

Des Weiteren gibt es das Internet nicht erst seit gestern. Das bedeutet, dass die meisten guten EMDs bereits vergeben sind.

Meine Empfehlung ist für einen Blog eine Marken-Domain zu wählen, die aus deinem Namen oder etwas ausgedachtem besteht, und für Dienstleister eine PMD oder Marken-Domain zu wählen.

Blog-Webseite Beispiele:

  • danheller.org
  • authorityhacker.com
  • gedankentanken.de
  • stylebook.de

Dienstleister-Webseite Beispiele:

  • dachdecker-mueller.de
  • trustedshops.de
  • glueckscoaching.de
  • deliveroo.de

Auch wenn du dich später irgendwann dafür entscheiden solltest deine Domain zu verkaufen, wirst du mit einer Marken-Domain tendenziell einen höheren Verkauspreis erreichen.

EMD, PMD oder Marken-Domain

Bei der Arbeit mit EMDs — teilweise auch mit PMDs — kann es schnell passieren, dass die Webseite überoptimiert wird, was sich sich negativ auf das Google-Ranking auswirkt. Dies kann jedoch vermieden werden, indem verstärkt auf OnPage-SEO geachtet wird.

Der wahre Vorteil der Verwendung einer Marken-Domain ist, dass es simpler ist, deine Website in der Zukunft ohne Probleme breiter aufzustellen zu können.

 

Der Content auf deiner Webseite

Es gibt kaum etwas wichtigeres für ein gutes Ranking als guter Content.

Denn Google versucht immer, die besten Suchergebnisse anzuzeigen und das sind meist die Webseiten, die großartige Inhalte anbieten.

Der Grund dafür liegt auf der Hand:

Fesselnde Inhalte begeistern die Webseiten-Besucher. Die Leute mögen den Inhalt einer Webseite, wenn sie sie oft besuchen und dann viel Zeit auf der Webseite verbringen.

Diese Art von Content sorgt dafür, dass deine Webseite auf Facebook, Twitter & Co. geteilt wird und Backlinks von anderen Seiten gewinnt.

Deshalb solltest du stets mit Themen anfangen, wo du sehr viel drüber weißt und im besten Falle sogar leidenschaftlich für bist. Leser merken das!

Keine Sorge.

Auch wenn du einen Blog erstellen willst und kein Dienstleister bist, lässt sich in 99% der Fälle eine Möglichkeit finden, wie du mit deiner Webseite später Geld verdienen kannst (falls du das willst).

Das geht zum Beispiel mit dem…

  • Amazon-Affiliate-Programm
  • Verkauf eines Ebooks
  • Verkauf eines Services
  • Verkauf deines eigenen Produkts zum Thema
  • oder allem zusammen…

In manchen Branchen musst du nur ein wenig über den Tellerrand schauen, um Wege zur Monetarisierung zu finden.

Hast du eine Webseite oder einen Blog nur erstellt, um damit Geld zu verdienen und nicht weil es deine Leidenschaft ist, kannst du dich in Internet-Foren oder auf Reddit über das Thema informieren.

So kannst du herausfinden, ob es spezielle Wörter gibt, die von Enthusiasten der Branche genutzt werden, und welche Themen besonders wichtig sind.

Die 3 Arten von Content

Die Inhalte auf einer Webseite lassen sich grob in 3 Kategorien einordnen.

1. Ranking-Content

Wie es der Name vermuten lässt, sind hiermit die Inhalte auf deiner Webseite gemeint, die ein gutes Google Ranking erreichen sollen und so neue Besucher gewinnen.

Falls du eine Dienstleistung anbietest, sollte natürlich genau die Unterseite bei Google auftauchen für die dich potentielle Kunden finden sollen. Alternativ sind bei einem Blog die Inhalte gemeint, die sich auf einen Suchbegriff mit einem großen Suchvolumen konzentrieren.

Der Haupt-Suchbegriff für den diese Anleitung bei Google zu finden ist:

Google Ranking verbessern

Vielleicht hast du diese Anleitung gefunden, weil du diese oder ähnliche Worte gegoogelt hast.

Der Ranking-Content zeichnet sich großteils dadurch aus, dass er sehr ausführlich, hilfreich und umfangreich ist.

Viele SEOs fokussieren sich auf diesen Inhalt-Typ, während die anderen Content-Arten oft outgesourct werden. Dazu später mehr.

2. Support-Content

Support-Content besteht meist aus Inhalten, die zusätzliche Informationen zu einem Thema, der Dienstleistung oder dem Produkt, das du verkaufst, bieten und so deinen Ranking-Content unterstützen.

Die Unterseiten mit diesem Content-Typ haben nicht direkt die Aufgabe für verschiedene Suchbegriffe gefunden zu werden, sondern dienen meist nur als Informationslieferanten für Besucher, die extra neugierig sind oder nach einer Lösung/Antwort auf ein bestimmtes Problem lösen.

Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass diese Support-Unterseiten nicht für Suchbegriffe mit einem niedrigen Suchvolumen gefunden bzw. optimiert werden und dir so neue Besucher auf deine Webseite bringen.

Ganz nach dem Motto: Kleinvieh macht auch Mist.

Wenn du zum Beispiel 10 Support-Seiten hast, die pro Monat jeweils 50 neue Besucher auf deine Webseite leiten, erreichst du ca. 500 Menschen, die deine Webseite sonst nicht gefunden hätten.

Ein gutes Beispiel für Support-Content ist die SEO-Begriffe-Seite, die ich am Anfang des Guides erwähnt habe.

3. Update-Content

Mit Update-Content sind oft Blogposts gemeint, die über Neuigkeiten der Branche, interessante Fakten oder andere Updates berichten. Das ist eine tolle Möglichkeit, um Google zu zeigen, dass deine Webseite regelmäßig aktualisiert wird (ein positiver Ranking-Faktor) und deinen loyalen Besuchern immer etwas neues zu bieten.

Ich sollte an dieser Stelle erwähnen, dass dieser Content-Typ — genauso wie die zwei anderen — nicht immer aus dem geschriebenen Wort bestehen muss.

Im besten Falle hast du Text-, Video-, und Audio-Inhalte auf deiner Webseite, um so wirklich jeden Besucher abzuholen.

Denn obwohl ich Content am liebsten lese, bevorzugen viele Menschen Informationen lieber als Video oder Podcast konsumieren.

Jedem Tierchen sein Pläsierchen, wenn es um die Inhalte auf deiner Webseite geht

Wie auch immer… du solltest darauf achten, die Inhalte auf deiner Webseite miteinander durch interne Verlinkungen zu verbinden, um so eine thematische Relevanz zu erzeugen.

Inhalte erstellen, die dein Google Ranking verbessern

Nachdem du weißt, was es für Content-Formen gibt, sollten wir den nächsten wichtigen Punkt ansprechen:

Überschriften schreiben, die geklickt werden

Falls du mal die Chance hast mit einem guten Werbetexter zu sprechen, solltest du ihn fragen, was das wichtigste Element seiner Arbeit ist.

Mit großer Wahrscheinlichkeit wird er dir die selbe Antwort geben, die ich dir jetzt gebe.

Das wichtigste — noch wichtiger als guter Content — ist die Überschrift. Klingt erstmal etwas anmaßend, entspricht aber der Wahrheit.

Denk mal drüber nach:

Hättest du diese Anleitung angeklickt, wenn die Überschrift

Webseiten-, Inhalt-, und OffPage-Optimierung
für eine auffindbare Positionierung
in den Suchergebnissen von Suchmaschinen

gewesen wäre?

Wahrscheinlich nicht… Vielleicht ist dein Kopf gerade sogar auf den Tisch geknallt, weil du eingeschlafen bist… Sorry!

Aber du merkst, dass es egal ist wie gut die Inhalte auf deiner Webseite sind. Wenn die Überschrift nicht sexy werden deine Blogposts nicht angeklickt und somit auch nicht konsumiert.

Also merke dir:

Eine gute Überschrift kann dafür sorgen, dass dein Content viral geht und so dein Google Ranking verbessert oder im Abgrund des Internets verschwindet.

Ob es dir gefällt oder nicht, auf diese Weise sind Webseiten wie Buzzfeed und andere lästige Seiten auf Facebook so groß geworden. Sie benutzen Überschriften, die nach Aufmerksamkeit schreien — sagt dir das Wort Clickbait etwas?

Buzzfeed, die Meister des Cklickbaits. Eine Kunst, die du beherrschen musst, um ein gutes Google Ranking zu erreichen

Das Texten guter Überschriften ist eine Kunst, die du beherrschen musst, um ein gutes Google Ranking zu erreichen. Auf Buzzfeed-Niveau musst du dich jedoch nicht begeben.

Aber du kannst die Psychologie der Clickbait-Überschriften nutzen, damit deine Artikel und Blogpost von einer möglichst großen Anzahl Menschen angeklickt werden.

Nehmen wir den Titel dieses Abschnitts als Beispiel Überschriften schreiben, die geklickt werden und dein Ranking verbessern klingt deutlich spannender als So schreibst du gute Überschriften für deine Blogposts.

Doch auch die beste Überschrift bringt nichts, wenn der Content dahinter so beschissen ist wie eine Raststätten-Toilette.

Du musst dir also bei der Überschrift und beim Content Mühe geben…

Apropos guter Content. Vielen Webseitenbetreibern fällt es schwer Ideen für neue Inhalte zu finden.

Pech gehabt? Nein, zum Glück nicht!

So findest du Inspiration für tollen Content

Ich denke, dass die meisten mir zustimmen werden, wenn ich behaupte, dass es ein große Hürde für viele SEOs und Webseitenbetreiber die folgenden Fragen sind:

  • Worüber soll ich schreiben?
  • Was wollen meine Besucher wissen?
  • Was gibt’s neues und interessantes?
Es hilft nichts…

Toller Content ist notwendig, um dein Google-Ranking stetig zu verbessern, ganz nach vorne zu kommen und auch dort zu bleiben.

Das geschriebene Wort ist für Google immer noch einer der wichtigsten Ranking-Faktoren. Generell sind Webseiten, die viele Informationen liefern, besser zu finden und können so mehr Besucher (und Kunden) gewinnen.

Diese Informationen werden in Form von Artikeln bzw. Blogpost auf deiner Webseite veröffentlicht.

Aus diesem Grund sollte auf jeden Fall ein (Unternehmens-)Blog eingerichtet werden. Wenn du nicht weißt, worüber du schreiben sollst, sind hier ein paar Ideen:

  • Was du unbedingt über X wissen musst!
  • Was macht ein Berater/Designer/…?
  • Worauf muss geachtet werden, wenn ein … ausgesucht wird?
  • Wie wird man …?
  • Wie kann mir ein … helfen?
  • Diese Fragen solltest du einem … stellen!
  • Was bedeutet (Neuigkeiten aus deiner Branche) für Kunden?
  • So erkennst du einen guten …!
  • So helfen wir unseren Kunden
  • So nutzen wir XYZ, um Ergebnisse zu erreichen
  • So arbeiten wir!
  • Deswegen bin ich … geworden
  • Interview mit dem Team/Kunden
  • X Wege, um (etwas zu erreichen, wobei du helfen kannst)
  • 10 Dinge, die mir geholfen haben…
  • Worauf musst du achten, wenn…
  • Interviews
  • Tipps & Tricks zu einem Thema
  • Eine ausführliche Anleitung(, um ein Ziel zu erreichen)
  • Erzähle aus deinem Leben
  • Erzähle von dem Grund für den Blog
  • Erstelle einen Erfahrungsbericht
  • Lass deine Meinung zu einem Thema auf die Welt los
Jede Frage, die sich ein Kunde bzw. Besucher stellen könnte, ist eine gute Basis für einen Artikel auf deinem Blog.

Diese Blogposts haben direkt mehrere Vorteile.

Sie zeigen Google, worum es auf deiner Webseite geht, du hebst dein Unternehmen von der Konkurrenz ab und erhöhst die Chance von interessierten Kunden & Lesern gefunden zu werden massiv (durch die Verbesserung deines Rankings).

Du kannst Blogposts nicht nur nutzen, um eine thematische Relevanz zu erzeugen, sondern auch, um eine lokale Relevanz zu schaffen.

Anstatt also nur über deine Branche zu schreiben, solltest du ebenso über den Ort schreiben, an dem sich dein Unternehmen befindet.

Besonders in der lokalen Suche ist diese Taktik Gold wert, da es garantiert (fast) keiner deiner Konkurrenten macht!

Darauf must du als Content Creator achten

Achte bei der Erstellung eines Blogposts darauf, dass der Text…

…leicht verständlich ist. Verschachtelte Schlangensätze voller Fachwörter schrecken nicht nur Leser ab, sondern werden auch von Suchmaschinen nicht gerne gesehen.

…Mehrwert bietet. Wenn du einen Text schreibst, sollte dein Fokus darauf liegen dem Leser interessante Informationen zu vermitteln.

Gehe also aus dem Verkäufercharakter heraus und schlüpfe in den Lehrercharakter.

Besucher sind viel eher bereit Kunden und Fans zu werden, wenn sie das Gefühl haben etwas bekommen zu haben.

…nicht zu kurz ist. Manche Dinge sind schnell und einfach zu erklären. 

Trotzdem solltest du versuchen immer mindestens 450+ Wörter zu schreiben, da Google „dünne“ Texte schlechter bewertet.

Fällt dir zu einem Thema nichts mehr ein, kannst du mit Beispielen arbeiten oder von einer Situation berichten.

…interessant ist. Damit ist nicht das Thema gemeint, sondern eine ordentliche Strukturierung des Textes.

Achte darauf genug Absätze und Unterüberschriften zu benutzen, Bilder oder Videos einzufügen und trau dich du selbst zu sein.

(Wenn du der Meinung bist, dass an eine Stelle „ein wenig Witz“ passt, zögere nicht diesem Impuls nachzugehen. Das macht sympathisch.)

Dein Ziel sollte sein pro Woche mindestens einen Blogpost zu veröffentlichen.

So zeigst du Google, dass deine Webseite regelmäßig aktualisiert wird — ein sehr wichtiger Ranking-Faktor — deine Besucher haben mehr zu lesen und die Chance für wichtige Suchbegriffe gefunden zu werden steigt.

Falls du dich jetzt fragst, wo du die Zeit hernehmen sollst, kann ich dich beruhigen.

So wirst du zur Content-Maschine mit tollem Ranking

Es gibt nämlich direkt zwei Lösungen für das Zeitproblem:

1) Am Anfang wird das Texten etwas länger dauern. Sobald du aber ein paar Texte veröffentlicht hast, bist du immer schneller im „Flow“ und das Schreiben benötigt immer weniger Zeit.

Übung macht den Meister…

2) Wenn du wirklich wenig Zeit hast und/oder nicht von der Schreib-Muse gesegnet bist, kannst du die Texte auch einfach schreiben lassen.

Auf Webseiten wie…

  • pagecontent.de
  • content.de
  • textbroker.de

…kannst du Text-Aufträge einbuchen und sie von semi-professionellen Textern schreiben lassen.

Je mehr du für den Text ausgibst, umso hochwertiger sind die produzierten Blogposts.

Trotzdem solltest du nochmal drüber lesen und gegebenenfalls kleine Änderungen vornehmen, um dem Blogpost deinen eigenen Stempel aufzudrücken.

Ebenso empfehle ich dir beim Auftrag ein Template/Struktur zu verwenden, dazu gleich mehr.

Die meisten SEOs überprüfen erst, wie oft nach einem Suchbegriff gesucht wird, bevor sie Content erstellen, und machen sich oft nichtmal die Mühe, wenn wenig oder garnicht danach gesucht wird.

Es kommt jedoch ab und zu vor, dass neue (Trend-)Suchbegriffe erstmal kein Suchvolumen aufweisen, aber nach kurzer Zeit geradezu explodieren.

Wäre es nicht toll, wenn du schon im April über Content für diesen Suchbegriff erstellt hättest?

Von 0 auf fast 40.000 Suchanfragen pro Monat. Hier hätte sich ein tolles Google Ranking definitiv gelohnt.

Von 0 auf fast 40.000 Suchanfragen pro Monat.

Hier hätte sich ein tolles Google Ranking definitiv gelohnt!

Manchmal muss man also einfach seinen Instinkten folgen — weshalb es gut ist, wenn du dich schon leidenschaftlich für etwas interessiert und so Neuigkeiten vor den meisten anderen mitbekommst — aber es kann auch helfen, Teil von relevanten Online-Foren oder Communities zu sein.

Es gibt auch ein paar fantastische Tools, die dir bei der Entdeckung von interessanter Themen helfen können. Um nur ein paar dieser Tools zu nennen:

Screenshot von Ubersuggest. Suchbegriff: Google Ranking verbessern

Du musst bei den Tools nur einen Suchbegriff eingeben, z.B. Google Ranking verbessern, und erhältst eine Vielzahl an Fragen, alternativen Begriffen und bewährten Content-Ideen, die du nutzen kannst, um deine eigenen Inhalte zu erstellen.

So erstellst du tollen Content

Bei der Erstellung von Inhalten, egal ob es sich um Support- oder Ranking-Content handelt, solltest du immer versuchen, die bestmögliche Qualität zu gewährleisten.

Es spart dir in der Zukunft einen Haufen Zeit von Anfang an herausragenden Content zu produzieren.

Denn, wie wir wissen, herausragende Inhalte helfen dir dabei besser bei Google zu ranken, da deine Besucher deinen Content toll finden und die Chance steigt, dass du neue Backlinks gewinnst.

Natürlich ist es möglich mit schrecklichen, unlogischen und kaum lesbaren Inhalten bei Google ganz vorne zu stehen.

Jedoch meist nicht lange und nachhaltig ist diese Strategie sowieso nicht.

Deswegen solltest du die folgenden Punkte 7 beachten, wenn du Content für deine Webseite produzierst bzw. produzieren lässt:

  1. Schreibe eine Einleitung, so dass der Leser direkt weiß, was er zu erwarten hat
  2. Strukturiere deine Texte sinnvoll mit Unterüberschriften, Absätzen und Aufzählungen
  3. Achte darauf Bilder & Videos zu verwenden, um den Text aufzulockern
  4. Bilde keine ewig-langen Sätze. Kurz und Prägnant!
  5. Achte darauf, dass Grammatik und Rächtschraibung korrekt ist
  6. Nutze Beispiele, um deine Aussagen zu unterstreichen
  7. Schließe mit einem Fazit, wo du alles nochmal kurz zusammenfasst

Es gibt zwar auch einige Tools, die dir dabei helfen können besser zu schreiben, Pflicht sind die jedoch nicht!

Immer bevor ich bei einem Blogpost auf Veröffentlichen drücke, nehme ich mir ein paar Minuten und les mir den Text selber laut vor.

Denn was sich im Kopf gut anhört, muss noch lange nicht gesprochen oder gelesen gut klingen.

Falls du beim Korrekturlesen an einer Stelle hängen bleibst oder etwas unklar ist, solltest du diesen Abschnitt anpassen.

Das F-Muster

Typische Heatmap-Ergebnisse eines Blogposts

Auf diesen drei Bilder siehst du das Ergebnis einer Heatmap-Studie von drei Webseiten, wo Eye-Tracking-Technologie zum Einsatz gekommen ist.

Wie du siehst, bewegen sich die Augen der Besucher einer Webseite erstmal nach links oben — deshalb ist der Above the Fold-Bereich so wichtig — dann wird die Seite in einem F-förmigen Muster gescannt. Daher der Name F-Muster.

Ich bin mir sicher, dass die meisten Menschen jeden Content erstmal genauso scannen, ohne es zu merken. Erst wird die Überschrift einer Seite gelesen, dann wird ein bisschen rumgescrollt, um zu prüfen, ob es etwas ist, was du lesen möchtest.

Aber wie kannst du das für deine Webseite und ein besseres Google Ranking nutzen?

Wenn du Inhalte produziert, solltest du sicherstellen, dass die Überschrift und die ersten paar Zeilen den Zweck deines Textes erklären. Dann kannst du einen Untertitel hinzufügen, die dem Betrachter genauer sagt, was er zu erwarten hat und seine Neugier weckt.

Denk dran:

Die Aufmerksamkeitsspanne in unserer Gesellschaft wird immer kürzer. Damit dein Inhalt konsumiert wird, muss er direkt die Aufmerksamkeit des Betrachters einfangen.

Dein Content konkurriert mit Facebook, Katzen-Videos, endlosen Smartphone-Mitteilungen und allem, was sonst noch so um deinen Besucher herum passiert.

Aufmerksamkeit und ein gutes Google Ranking gehen Hand in Hand!

Okay, jetzt wo du…

  • alles über das Fundament einer tollen Webseite weißt
  • die Keywords kennst für die du dein Ranking verbessern willst
  • weißt, was tollen Content ausmacht

solltest du auch noch wissen, wie du die Position deiner Webseite in den Suchergebnissen überwachst.

Google Ranking überwachen

Damit du beobachten kannst, wie sich dein Webseiten-Ranking entwickelt, solltest du deine wichtigen Suchbegriffe mit einem SEO-Tool prüfen.

So hast du immer einen Überblick darüber, ob deine SEO-Bemühung auch Früchte tragen. Hier siehst du einen Screenshot von dem Ranking eines Klienten mit dem ich seit kurzem zusammenarbeite.

In der ersten Spalte siehst du die Ranking-Verbesserung seit dem letzten Check. In der zweiten Spalte steht die aktuelle Position in den Suchergebnissen. In der dritten Spalte steht die bisher beste Position, rechts daneben die Platzierung beim Start des Projektes. Zu guter Letzt wird dir das monatliche Suchvolumen angezeigt.

SEO-Tools mit denen du dein Ranking überwachen kannst, gibt es wie Sand am Meer. Manche sind kostenlos, andere teuer und wieder andere sind Freemium.

Genauso wie das Tool, das ich dir hier empfehle: serplab.co.uk

Die kostenfreien SERP-Bots von serplab können etwa 25 Keyword-Checks pro Tag durchführen, während die Pro-Bots 600 Keyword-Checks pro Tag durchführen können. Der kostenfreie Bot sollte am Anfang für die Meisten ausreichen!

Falls du mit deinem Projekt doch an die Grenzen stößt, kannst du für $4.99 pro Monat einen Pro-Bot anheuern. Dieser Preis ist für die SEO-Branche ein echter Schnapper

So erstellst du dein erstes Keyword-Projekt:

  1. Melde dich bei serplab an & logge dich ein
  2. Klick auf My Dashboard
  3. Klick auf New Project
  4. Gib deinem Projekt einen Namen & trage die URL deiner Webseite ein
  5. Trage deine Suchbegriffe unter Keywords ein
  6. Wähle bei Google Region das korrekte Land aus, z.B. Germany
  7. Klick dann auf Add Project

Tipp: Wenn du hauptsächlich in einer bestimmten Region gefunden werden willst — z.B. als lokaler Dienstleister — kannst du unter Advanced Options einstellen, dass die Suchergebnisse aus dieser Region analysiert werden.

Ebenso bist du nicht nur auf das Standard-Google-Ranking beschränkt, sondern kannst dir auch die Bing-, Yahoo-, Google Local- und sogar YouTube-Suchergebnisse anzeigen lassen. Fürs Erste solltest du jedoch mit den Standard-Einstellungen arbeiten.

Lass dich nicht verunsichern, wenn es zu großen Schwankungen in deinem Google-Ranking kommt. Gerade bei neuen Webseiten kann der Google-Algorithmus sehr „launisch“ sein.

Damit dich in deinem Keyword-Projekt schon bald grüne Zahlen, Daumen und Sterne erwarten, wird es Zeit für… 

Schritt 2: Sorg dafür, dass Google dich liebt

Im zweiten Schritt sorgen wir dafür, dass deine Webseite die besten Voraussetzungen hat bei Google ganz oben zu stehen.

Nachdem wir nun in etwa wissen, worauf es Google ankommt, du dir einen guten Host und eine tolle Domain gesichert hast, wird es Zeit von der Theorie in die Praxis zu gehen!

Da es sinnvoll ist erstmal vor der eigenen Haustür zu fegen, beschäftigen wir uns erst mit dem optimalen Aufbau und Optimierung deiner Webseite (OnPage SEO).

Danach widmen wir uns allem, was abseits deiner Webseite wichtig ist (OffPage SEO).

Die Basics der OnPage Optimierung

Okay, los geht’s.

Als erstes werden wir uns mit der URL- und Metadaten-Optimierung beschäftigen. Wenn du hier alles richtig machst, wirst dein OnPage besser sein, als das der Mehrheit der Webseiten im großen und weiten Internet.

Wenn du dir mal die Suchergebnisse verschiedener Keywords anschaust, wirst du merken, dass sich auf vielen Webseiten massive OnPage-Fehler eingeschlichen haben — beziehungsweise einfach vergessen wurden.

Bei Suchergebnissen, wo schlechte Webseiten bei Google ganz oben stehen, kannst du schon erahnen, dass es nicht besonders schwer wird, diese zu überholen.

Falls du für deine Webseite WordPress nutzt, was ich dir empfehle, solltest du entweder das Yoast SEO-Plugin oder eine Alternative installieren. Pflicht ist ein SEO-Plugin nicht, aber dadurch wieder die OnPage-Optimierung einfacher und schneller.

Keine Sorge, es ist auch ohne SEO-Plugin möglich dein HTML manuell zu bearbeiten und die entsprechenden Tags zu setzen.

Optimierung der URLs

 

Deine URLs sollten immer so kurz und prägnant wie möglich sein. Deswegen solltest du darauf achten, dass sie nicht unnötig lang werden.

Für diesen Beitrag sieht die URL so aus:

https://danheller.org/google-ranking-verbessern/

Das ist deutlich besser als

https://danheller.org/seo/2018/maerz/dan/so-kannst-du-dein-google-ranking-verbessern-anleitung/

Bei den meisten Content Management Systemen kannst du einstellen, wie die URLs erstellt werden sollen. Bei WordPress sieht das so aus:

Screenshot der URL-Einstellung bei CMS WordPress

Zur Not kann dir ein SEO-Plugin bei der Anpassung helfen. Eine kurze URL hat gleich mehrere Vorteile:

  1. Es ist besser für dein SEO
  2. Sie ist leichter zu merken
  3. Es sieht professioneller aus

Wenn du eine Unterseite mit Ranking-Content veröffentlichst, solltest du den Begriff, für den du gefunden werden willst, unbedingt in die URL einbauen.

Optimierung der Meta-Daten

Die Meta-Daten sind HTML-Attribute, die Suchmaschinen dabei helfen zu verstehen, worum es auf deiner Webseite geht. So wird die Bewertung deiner Webseite vereinfacht und ein gutes Google-Ranking wahrscheinlicher.

Meta-Title

Der Meta-Title ist das HTML-Attribut, das Suchmaschinen und Browsern sagt, welcher Text in den Suchmaschinen als Titel angezeigt werden soll bzw. als Tab-Titel angezeigt wird. Im HTML-Code wird es als 

Content-Optimierung

Wir haben bereits über Content gesprochen. Du weißt worauf es ankommt und das Google immer versucht, die bestmöglichen Suchergebnisse auszuspielen, um die Suchenden zufrieden zu stellen. Tolle Inhalte spielen dabei eine große Rolle.

Es ist aber auch ein wichtiger Faktor bei der OnPage-Optimierung, da…

guter Content = gutes Google Ranking

Doch was macht tolle Inhalte aus?

Die Anzahl der Wörter / Content-Länge

Es kommt nicht auf die Größe an… Oder doch?

Eine junge, attraktive Frau freut sich über die Länge deines Contents

In jeder Branche, Nische und sogar für jeden einzelnen Suchbegriff gibt es eine ungefähre Content-Länge, die erreicht werden sollte.

Tendenziell gilt jedoch, dass es einfach ist das Google Ranking zu verbessern, wenn die Inhalte auf deiner Webseite größer & besser sind als die deiner Konkurrenz.

Dir sollte immer bewusst sein, dass Besucher diesen Text lesen werden. Daher solltest du darauf achten, dass du vernünftig (und in der Tonalität deiner Zielgruppe) schreibst.

Wenn dein Text sich so ließt, als wäre er von einem 12-jährigen geschrieben worden, der als Kleinkind auf den Kopf gefallen ist, wird es schwer bei Google ganz nach vorne zu kommen…

Wohingegen es dein Leben und Ranking deutlich einfacher macht, wenn du deinen Content gut strukturierst und in einer hohen Qualität produzierst.

Um einen Eindruck zu bekommen, wie lang die Inhalte auf deiner Webseite sein sollten, kannst du dir die Suchergebnisse anschauen, die für deinen Suchbegriff auftauchen. Klick die ersten Ergebnisse an und prüfe, wieviel-Text auf den Webseiten zu finden ist.

Meine Empfehlung ist mit Excel zu arbeiten. Du kannst die Top 10-Suchergebnisse und deren Wortanzahl auflisten, um einen ordentlichen Überblick zu bekommen. Als Tools kannst du dafür den WordCounter (einfach) oder SEO Quake (fortgeschritten) nutzen.

Wenn du also feststellst, dass die Top 3-Ergebnisse eine Wortanzahl von ca. 1500 aufweisen und Ranking-Position 4-10 nur ca. 1000 Wörter, solltest du versuchen mindestens 1500 Wörter zu schreiben.

Eher mehr,… solange du relevant bleiben kannst und sinnvolle Informationen lieferst.

Langer Content ohne Mehrwert für den Leser kann zwar zu einer guten Positionierung in der Suchergebnissen führen, lässt dich und deine Webseite aber nicht gut dastehen. Ein unzufriedener Besucher wird deine Webseite verlassen und wohl nicht wiederkommen.

Junge Frau ist enttäuscht von deinem Content, weil er kein Mehrwert liefert. Kein gutes Ranking für dich!

Und das wäre doch schade!

Keyword-Proximität

Bevor ich angefangen habe mich mit SEO zu beschäftigen, kannte ich das Wort Proximität nicht. Vielleicht geht es dir auch so…

Es ist aber zum Glück nicht so kompliziert, wie es sich anhört! Damit ist nämlich nur gemeint, wo deine Keywords im Content platziert sind.Wie du beim Lesen dieses Textes vielleicht gemerkt hast, verwende ich nur selten den exakten Suchbegriff für den diese Webseite gefunden werden soll. Anstatt zwanghaft „Google Ranking verbessern“ in die Absätze und Überschriften einzufügen, kommt es nur an Stellen vor, wo es wirklich Sinn macht.

Es ist viel natürlicher und besser, wenn du LSIs und Long Tail Keywords in deinen Text einfließen lässt. Google ist schlau genug, um zu erkennen worum es in deinem Content geht. Deswegen findest du in diesem Text Variationen wie…

  • Ranking verbessern
  • bei Google nach vorne
  • Platzierung in den Suchergebnissen
  • gutes Ranking
  • etc.

Sie bedeuten ungefähr das selbe wie mein Haupt-Keyword, lockern den Text aber auf.

Wie bereits im Überschriften-Abschnitt erwähnt, kannst und solltest du deine Keywords, LSIs und Long Tails auch in den Unterüberschriften verwenden!

Keyword-Dichte

Wenn du schon ein paar Jahre im Internet unterwegs bist, wirst du dich an die Anfangszeiten des Internets erinnern. Die Such-Algorithmen waren nicht wirklich weit entwickelt…

Das sorgte dafür, dass Webseiten die ihr Keyword einfach hunderte Male auf der Seite unterbrachten bei Google ganz vorne standen. Kein Mehrwert, sondern purer Spam!

Eine zu hohe Keyword-Dichte wirkt wie Spam und wird kein gutes Google Ranking nach sich ziehen...

Das hat sich zum Glück geändert.

Die Keyword-Dichte war früher ein wichtiger Faktor. Nachdem dem Begriff-Spam Einhalt geboten wurde, wurde eine Zeit lang eine Keyword-Dichte von 10% empfohlen, dann 1%, dann 2,5%, dann… Ach, dann ist es auch nach abhängig von der Branche, der Stärke deiner Domain und 100 anderen Faktoren.

Im Grunde kannst du es dir sehr, sehr einfach machen.

Schreib einfach natürlich über dein Thema (so wie du sprechen würdest), verwende LSIs oder Synonyme und bleib unter einer Keyword-Dichte von 3%. Easyyy.

Dabei kann dir der WordCounter oder ein SEO-Plugin helfen.

Beispiel: Bei einem Text, der aus 500 Wörtern besteht, sollte der Suchbegriff also maximal 15x vorkommen — eher weniger oder als LSI.

Externe Verlinkungen

Beim Schreiben von Content wird empfohlen, dass du auf vertrauenswürdige Seiten in deiner Nische oder Branche verlinkst.

Blogger und Webseiten-Betreiber, die ihre Seite nicht direkt für Suchmaschinen optimieren, machen das dauernd, um Lesern weitere Informationen zu liefern oder um eine Quelle anzugeben.

Ebenso sorgst du so dafür, dass du deinen Content mit etwas Relevantem verknüpfst. Trotzdem solltest du drauf achten, diese Links an Stellen zu setzen, wo es Sinn macht und nicht zu deiner Konkurrenz verlinken.

Du willst ja dein eigenes Ranking verbessern und nicht das deiner Konkurrenz…

Blogbild: Vetrauen & externe Verlinkungen

Mehrere Studien haben ergeben, dass es sich positiv auf die Platzierung in den Suchergebnissen auswirkt, wenn du Links zu thematisch relevanten Webseiten setzt.

Hier findest du eine Case Study zu dem Thema. 🙂

Interne Verlinkungen

Eine Interne Verlinkung ist quasi ein Backlink — Nur das er nicht von einer anderen Seite kommt, sondern von einer Unterseite auf deiner Webseite zu einer anderen Unterseite.

Wikipedia ist das beste Beispiel für interne Verlinkungen:

Jedes dieser blauen Wörter — Links — führt zu einem anderen Artikel auf der Webseite. Sie helfen dem Besucher dabei, sich auf der Webseite zurecht zu finden, und sorgen dafür das die Power einer Webseite gleichmäßig verteilt wird.

Das Setzen von internen Links ist also für SEO und die Nutzererfahrung sinnvoll.

Es gibt 4 Arten von internen Verlinkungen. Jeder Link-Typ wird anders gewichtet:

  1. Content-Links — Das sind die internen Links im Hauptteildes geschriebenen Contents, also zum Beispiel in deinen Blogposts. Diese Backlinks haben die meiste „Link-Power“.
  2. Links in der SeitenleisteDas sind alle Backlinks innerhalb der Sidebar einer Webseite. Meistens führen diese Links zu aktuellen Blogbeiträgen, OptIns oder Informationsseiten.
  3. Links in der Navigationsleiste/Menü — Das sind die Links in einer Navigationsleiste/Menü. In den meisten Fällen leiten sie den Besucher zu der Homepage, dem Blog, der Über Uns-Seite und zum Kontakt.
  4. Fußzeilen-Links — Das sind alle Backlinks im Footer-Bereich einer Website.

Die internen Backlinks sollten tendenziell zu Unterseiten verlinken, die bei Google gefunden werden sollen. Vereinfacht dargestellt sieht die Struktur so aus:Grafische Darstellung von internen Verlinkungen

Jede Webseite (und jede Unterseite) hat Link-Power, die weitergegeben werden kann. Das bedeutet, dass jeder Link diese Power weiterleiten und an eine andere Unterseite (bzw. externe Webseite) weitergeben kann.

Damit deine Webseite gleichmäßig gestärkt wird, solltest du darauf achten interne Verlinkungen zu nutzen. Der Fokus sollte dabei auf dem Linkaufbau zu dem Ranking-Content liegen und nicht auf dem Support-Content.

Damit keine Power verloren geht, sollte regelmäßig eine Link-Analyse durchgeführt werden. So erkennst du, ob ein externer oder interner Link auf eine Seite zeigt, die ggf. gar nicht mehr existiert — was vermieden werden sollte.

Interne Verlinkung – Ankertext

Der Ankertext besteht aus den Zeichen/Worten mit denen ein Link maskiert ist. An einem Beispiel:„SEO Berater“ wäre hier der Ankertext. Der Code hinter dem Link sieht dann so aus:

SEO Berater

In jedem modernen CMS ist es nicht mehr nötig die Links manuell zu coden. Meistens gibt es dafür auch ein Symbol im Editor.

Als Profi markierst du die Wörter, die du verlinken willst, drückst dann STRG + K oder CMD + K. und fügst den passenden Link ein.

Linkinsert Beispiel WordPress mit Shortcut

Im Gegensatz zu Backlinks von fremden Webseiten, musst du bei der Erstellung interner Links nicht so sehr auf den Ankertext achten. Worauf du bei normalen Backlinks achten musst verrate ich dir später.

Ob es nun genau der Begriff ist, für den du bei Google gefunden werden willst, oder etwas thematisch relevantes ist dabei nicht sooo wichtig. Aber auch hier gilt — wie immer in der Suchmaschinenoptimierung — nicht übertreiben!

Wenn du zum Beispiel für den Begriff „Ballonfahrt“ gefunden werden willst, solltest du auf keinen Fall jedes Mal einen Link setzen, nur weil du „Ballonfahrt“ nutzt. Halte dich einfach grob an diese Regeln:

  1. Nutze interne Verlinkungen, um auf relevante Seiten hinzuweisen
  2. Nutze pro 100 Wörter nur eine interne Verlinkung
  3. Nutze maximal 7 interne Verlinkungen pro Blogpost
  4. Verlinke nicht nur exakte Suchbegriffe, sondern auch thematisch relevante oder sogar unspezifische Begriffe (den Domain-Namen, die URL, „mehr lesen“, „hier klicken“, „weitere Informationen“, usw.)

Bei kleineren Webseiten ist es sehr einfach eine sinnvolle Link-Struktur aufzubauen.

Vor allen, wenn deine Webseite nur auf einen Suchbegriff bzw. Thema ausgerichtet ist — z.B. Klempner in Köln.

Jeder Support-Blogpost würde auch auf die Homepage bzw. den Ranking-Content verlinken, daher die drei blauen Pfeil-Links.

Gibt es mehrere Begriffe oder Themen, die bei Google gut positioniert werden sollen, empfehle ich auch hier wieder den Einsatz einer Excel-Tabelle.

So kannst du auf einen Blick sehen, welcher Ranking-Content bereits wie viele interne Backlinks bekommen hat und alles wird deutlich übersichtlicher.

Oder du merkst es dir einfach…

Bilder und Videos

Während der Textinhalt allgemein als der wichtigste Bestandteil einer Webseite gilt, wird heutzutage fast erwartet, dass mehr zu sehen ist als eine Menge Buchstaben. Abgesehen von Fachtexten oder wenigen Ausnahmen, solltest du dir folgendes merken:
 
Wall of Text. Webseiten ohne Bilder und Videos schrecken ab
 
Eine Webseite ohne Bilder und Videos schreckt Besucher (meistens) ab.

Doch nicht nur das. Bilder und Videos haben noch mehr Vorteile…

  • Sie sind ein „Augenschmaus“: Ansprechende Bilder können dabei helfen, einen Beitrag zu verschönern, die Aufmerksamkeit der Leser auf die Texte zu lenken und sie so dazu zu ermutigen, den Beitrag wirklich zu lesen.
  • Sie helfen bei der Informationsvermittlung: Ganz nach dem Motto „ein Bild sagt mehr als Tausend Worte“ können Grafiken dazu genutzt werden, um einen Punkt zu veranschaulichen, Beispiele zu verdeutlichen und Daten darzustellen.
  • Ranking-Chance: Fast jeder hat schonmal die Google-Bildersuche genutzt. Bilder bieten eine weitere Möglichkeit, in den Suchergebnissen gelistet zu werden, wenn sie richtig optimiert sind.

Apropos Bilder-SEO…

Mit der richtigen Verwendung von Titel- und Alt-Tags, sowie optimierten Dateinamen können sogar Bilder für Suchmaschinen optimiert werden, um dem Beitrag ein weiteres SEO-Element auf der Seite hinzuzufügen.

Titel-Tag

Für den Titel-Tag ist es generell empfehlenswert einen sinnvollen Dateinamen zu wählen. Wer schonmal Fotos von seiner Kamera oder Smartphone auf den Computer übertragen hat, weiß, dass die Bilder meist mit IMG_00134.jpeg oder etwas ähnlichem benannt sind.

Manche SEOs geben den Hinweis, dass Keywords in dem Titel des Bildes vorkommen sollten. Das solltest du nicht machen…

Zumindest nicht zu oft und exzessiv, sonst trägt plötzlich jedes Bild auf einmal fragwürdige Dateinamen, wie

kaffeemaschinen-vergleich-bosch-nescafe-miele-guenstig-teuer-top-10.jpg
kaffeemaschinen-vergleich-bosch-nescafe-miele-guenstig-teuer-top-10-1.jpg
kaffeemaschinen-vergleich-bosch-nescafe-miele-guenstig-teuer-top-10-2.jpg

Lass dir an dieser Stelle gesagt sein, dass der Nutzen aus dieser Strategie geringer ist als der Aufwand. Ebenso verlierst du schnell den Überblick und kannst nicht mehr schnell nach einem Bild suchen.

Wenn ich in meinem Backend nach einem Bild suche, kann ich einfach den passenden Begriff eintippen und finde genau das wonach ich gesucht habe.Wordpress Backend Bildauswahl Screenshot

Alt-Tag (Alt Text)

Alt-Tags sind dafür gedacht das Bild für Sehbehinderte zu beschreiben.

Wenn du also auf deiner Webseite ein Bild auftaucht, worauf drei lachende, junge Frauen in Sportkleidung in einem Yoga-Studio zu sehen sind, sollte das auch in deinem Alt-Text stehen.

Drei lachende, junge Frauen in Sportbekleidung in einem Yoga-Studio.

So sollten Alt-Tags benutzt werden. Sie können aber auch für SEO-Zwecke verwendet werden indem Keywords und thematisch relevante Begriffe im Alt-Text benutzt werden.

Der Alt-Text für das Bild oben könnte also auch…

Drei glückliche, junge Frauen in Sportbekleidung freuen sich über die Verbesserung ihres Rankings. Sie sind in einem Yoga-Studio.

…sein. Hier ist jedoch Vorsicht geboten.

Du solltest wenig bis gar keine Keywords in den Alt-Tags nutzen, da sie zu der Keyword-Dichte zählen. Stattdessen solltest du Alt-Tags wirklich (fast) nur als Bildbeschreibung nutzen.

Ab und zu kannst du Long-Tail-Keywords oder semantische Begriffe nutzen, um dir trotzdem einen kleinen SEO-Bonus zu sichern, während du das Bild beschreibst.

Schritt 3: Mach dir einen Namen

„Sich einen zu Namen machen ist der nächste Schritt, um eine Ranking-Verbesserung zu erreichen…“

Würdest du einem Menschen zu 100% vertrauen von dem du noch nie gehört hast? Mit großer Wahrscheinlichkeit nicht.

Google sieht das genauso.

Daher hat es eine Webseite ohne „Empfehlungen“ von Googles Freunden schwerer gefunden zu werden. Mit Googles Freunden sind andere sehr starke, autoritäre Seiten (z.B. Facebook, Instagram, Medium, YouTube, etc.) gemeint.

Zum Glück ist es sehr einfach diese „Empfehlungen“ — oder besser gesagt Backlinks — zu bekommen und so das Vertrauen von Google zu gewinnen.

Bau dir eine „Soziale Festung“

Es gibt hunderte Seiten, die mehr oder weniger Vertrauen an deine Webseite weitergeben können.

Diese SEO-Technik nennt sich „Soziale Festung“, da du deine Webseite mit starken Social Media-Profilen umgibst.

Aber keine Sorge… du musst deine Webseite nicht auf hunderten sozialen Plattformen eintragen.

Du solltest für deine Webseite jedoch am Anfang mindestens bei der Top 5 ein Profil anlegen.

Fülle bei diesen Webseiten das Profil vollständig aus, beschreibe dein Unternehmen, lade dein Logo hoch und verlinke auf deine Webseite.

  • Facebook Business-Seite
  • Instagram-Profil
  • Twitter-Profil
  • Google Plus & YouTube
  • Pinterest
  • about.me
  • Xing & LinkedIn
  • Medium.com
  • WordPress
  • Tumblr
  • Blogspot
  • Weebly
  • Pen.io
  • Angelfire
  • Behance
  • Bravesite
  • BuzzFeed
  • Crunchbase
  • Dailymotion
  • Delicious
  • Digg
  • Diigo
  • Disqus
  • Edublogs.org
  • Issuu
  • Livejournal
  • minds.com
  • MySpace
  • Quora
  • Reddit
  • Slideshare
  • Soup
  • Strikingly
  • StumbleUpon
  • Weebly
  • Wikidot
  • Wiki.answers.com
  • Yola

und hundert weitere…

Viele dieser Plattformen erlauben es dir, nicht nur einen Link zu deiner Webseite zu setzen, sondern auch zu anderen Plattformen.

Das ist sinnvoll, da es die Profile miteinander verbindet und so den Kreis des Vertrauens stärkt.

Nachdem du dir alle wichtigen Empfehlungen der großen Seiten gesichert hast, wird es Zeit für die zweite Empfehlungsrunde:

Lokale Empfehlungen

Um bei Google ganz nach vorne zu kommen, dein Ranking zu verbessern und so neue Kunden zu gewinnen, musst du auch eine lokale Relevanz schaffen.

Das lässt sich erreichen in dem du deine Webseite, beziehungsweise dein Unternehmen, in verschiedenen Online-Verzeichnissen einträgst. Stell es dir vor wie die Gelben Seiten des Internets.

Das wichtigste Verzeichnis für Google ist…

Google MyBusiness

Wer hätte es gedacht…

Da das eigene Unternehmensprofil bei lokalen Suchanfragen angezeigt wird, ist es sehr wichtig hier alles richtig zu machen.

Wenn du noch kein MyBusiness-Profil angelegt hast, kannst du das hier tun. Der Prozess ist sehr einfach gehalten und schnell erledigt.

Nachdem du dich angemeldet hast, erhältst du nach ein paar Tagen einen Brief von Google, um zu bestätigen, dass du ein echtes Unternehmen bist.

Folge den Anweisungen aus dem Brief und — voilà — fertig.

Achte unbedingt darauf, die richtigen Daten einzutragen. Also den korrekten Unternehmensnamen, die richtigen Öffnungszeiten & Kontaktmöglichkeiten, sowie die Branche, die dein Angebot am besten beschreibt.

Google bietet Nutzern die Möglichkeit das Business-Profil mit einer Vielzahl von Bildern und Videos auszustatten. Das bedeutet, dass du…

  • dein Logo
  • Bilder von dir
  • deinen Mitarbeitern
  • deinem Unternehmen
  • ein Hintergrundbildein Video/360-Grad-Video (falls vorhanden)

…hochladen solltest.

Falls du mehrere Standorte hast, muss dieser Prozess für jeden einzelnen wiederholt werden.

Sobald Google deine Echtheit bestätigt hat, ist dein MyBusiness-Profil auffindbar.

Glückwunsch!

Ob alles richtig ist, kannst du überprüfen in dem du deinen Unternehmensnamen googelst.

Du kannst auch direkt ausprobieren, ob du bereits gut positioniert bist indem du nach deinem Angebot googelst.

Wenn alles geklappt hat, erwartet dich bei der Suche nach deinem Unternehmen eventuell folgendes Ergebnis & dein Unternehmen ist zu sehen!

Dein Unternehmen taucht bereits auf? Glückwunsch! Noch nicht?

Kein Grund zur Sorge, wir fangen ja gerade erst an.

Jetzt fehlen nur noch die anderen Online-Verzeichnisse. Um auch hier alles richtig zu machen, solltest du dir die exakten Daten abspeichern, die von Google MyBusiness verwendet werden.

Wenn Google MyBusiness deine Adresse also mit Musterstr.5, anstatt Musterstraße 5 anzeigt, kopierst du auch Musterstr.5

Das selbe gilt auch für deine Telefonnummer, etc.

Google Ranking verbessern mit lokalen Empfehlungen

Mit den Google MyBusiness-Daten legst du nun ein Profil bei Online-Verzeichnissen an.

Die wichtigsten Verzeichnisse sind:

  • meinestadt.de
  • gelbeseiten.de
  • klicktel.de
  • branchenbuchsuche.de
  • hotfrog.de
  • yelp.de
  • golocal.de
  • 11880.com

Es gibt noch weitere branchenspezifische Verzeichnisse, wo du dein Unternehmen eintragen kannst.

Um die passenden Verzeichnisse zu finden, musst du nur

„[Deine Branche] Verzeichnis“

googeln.

Tipp: Die Investition in Verzeichnisse, wo du für einen Eintrag zahlen musst, lohnen sich in den meisten Fällen nicht! Beispiel anwalt.de: Anstatt den Jahresbeitrag von über 700€ zu bezahlen, könntest du bei einem Klickpreis von 1€ über 700 potentielle Kunden auf deine Webseite lenken, wenn du stattdessen in Online-Werbung investierst…

Die meisten Online-Plattformen bieten dir die Möglichkeit dein Unternehmen vorzustellen, diese Option solltest du wahrnehmen, damit Google & Menschen verstehen, was du anbietest. Quasi ein kleiner Pitch.

Du kannst gerne meinen Standard-Pitch nutzen und auf dein Unternehmen oder Blog anpassen:

Willkommen/Guten Tag/Aloha,

wir helfen (deine Zielgruppe) dabei (positives Resultat zu erreichen). Mit Hilfe von (dein Angebot) wird (positives Resultat #1) und (positives Resultat #2) — ohne dass (deine Zielgruppe etwas tun muss, was sie nicht will/mag).

Um dir Inspiration zu liefern… Das ist mein persönlicher Mini-Pitch:

Hallo,

ich helfe lokalen Unternehmern dabei neue Kunden über das Internet zu gewinnen. Mit Hilfe von bewährten Marketing-Strategien werden automatisch neue Kunden gewonnen und der Umsatz langfristig gesteigert — ohne dass der Geschäftsführer wertvolle Zeit investieren muss und sich so komplett auf sein Unternehmen konzentrieren kann.

Füge deinen Mini-Pitch in die Webseitenbeschreibung der Verzeichnisse und Plattformen ein.

Nun steht deine Webseite nicht mehr ganz alleine im großen Internet herum, sondern wird von den wichtigen Seiten empfohlen und kann sich über mehr Vertrauen von Google freuen.

Alleine dieser Schritt wird dich schon von einem großen Teil deiner Konkurrenz abheben und dein Ranking verbessern.

Was uns zum nächsten Punkt bringt.

Positive Bewertungen als Ranking-Boost

Wenn dein Blog Mehrwert bietet, werden dich Besucher (und potentielle Kunden) bereits als Branchenexperte wahrnehmen und dir eher vertrauen. Es schadet jedoch nicht, diesen Experten-Status zu festigen.

Es ist schon erstaunlich…

Menschen glauben Kundenbewertungen von fremden Personen im Internet fast genauso sehr, wie von Freunden und Familie.

Deswegen solltest du dir angewöhnen immer nach einer Bewertung zu fragen (außer du weißt, dass der Kunde dir eine negative Bewertung gibt).

Die meisten Kunden bewerten positiv — keine Sorge.

Da Google es sich zur Aufgabe gemacht hat immer das bestmögliche Suchergebnis auszuspielen, tauchen selten Unternehmen mit schlechten oder keinen Bewertungen auf.

Wer würde schon ein schlechtes Restaurant empfehlen,… Oder einen Handwerker, der alles noch schlimmer macht… Oder einen Unternehmensberater, der mit seinen Ideen ein Unternehmen gegen die Wand fährt…

Aus diesem Grund sind positive Bewertungen für Google der wichtigste Ranking-Faktor, wenn es um die lokalen Suchergebnisse geht. Positive Bewertung sorgen also dafür, dass…

  • mehr neue Kunden gewonnen werden
  • potentielle Kunden dir & deinem Produkt eher Vertrauen schenken
  • sich dein Ranking verbessert
  • du als Experte & einzige vernünftige Wahl wahrgenommen wirst

Tipp: Jede positive Bewertung, sei es auf Google, Facebook oder per E-Mail, sollte von dir gesammelt werden. Mache einen Screenshot davon und speichere sie in einen Bewertungsordner ab. So kannst du jedes Mal, wenn deine Seriosität hinterfragt wird, auf dutzende positive Kundenstimmen verweisen.

Für das Google-Ranking ist es am besten, wenn Kunden dein Unternehmen direkt in MyBusiness bewerten.

Google-Bewertungen haben also die höchste Priorität!

Zum Glück findet der schlaue Google-Algorithmus aber auch Bewertungen auf anderen Portalen, so dass du keine Angst vor verlorenen Kundenstimmen haben musst.

Wenn du nur einen „Tipp“ aus diesem Guide umsetzt, dann sollte es dieser sein, da positive Bewertungen bewiesenermaßen dein Google Ranking verbessern & deinen Umsatz steigern.

Sobald du alle Tipps, Tricks und Best Practices dieses Guides bisher implementiert hast, wird sich dein Ranking (nach kurzer Zeit) massiv verbessert haben und du wirst online besser dastehen als deine Konkurrenz.

Um deine Pole-Position in den Suchergebnissen zu zementieren oder die letzten paar Plätze zu erklimmen, müssen oft schwerere Geschütze aufgefahren werden.

Backlinks aufbauen

Denn durch den Link-Aufbau lässt sich das Google Ranking deiner Webseite schnell verbessern…

Erinnerst du dich noch an „für eine Webseite ohne Empfehlungen ist es schwer die Position in den Suchergbenissen zu verbessern…“

Zum Glück kannst du bereits mehr Empfehlungen für dich verbuchen als ein großer Teil deiner Konkurrenz, sobald du die Empfehlungen von eben abgehakt hast. In vielen Branchen reicht das bereits aus, um bei Google ganz vorne zu stehen.

Andere Branchen sind jedoch deutlich umkämpfter, da die Konkurrenz weiß, was für ein Umsatzpotential eine gute Positionierung in Google bedeutet. Deswegen müssen Unternehmer aus brutalen Branchen noch einen Schritt weiter gehen.

Um zu verstehen, warum Empfehlungen anderer Webseiten so wichtig sind, müssen wir kurz die Anfänge von Google (vereinfacht) betrachten:

Die Idee für den Such-Algorithmus ist aus der Wissenschaft entstanden. Die Google-Gründer untersuchten wissenschaftliche Veröffentlichungen und analysierten auf welches die meisten anderen Texte verwiesen. Eine Veröffentlichung, die oft von anderen Texten zitiert wurde oder auf die von anderen Forschern verwiesen wird, muss von Bedeutung sein.

Diese Logik wird immer noch von Google genutzt, um Webseiten zu bewerten und das Ranking festzulegen.

Verweise oder Empfehlungen anderer Webseiten werden — wie du bereits weißt — Backlinks genannt.

Als der Such-Algorithmus noch primitiv war, konnten schlaue Unternehmer einfach tausende Spam-Backlinks für ein paar Mark kaufen und so die Position in den Suchergebnissen verbessern.

Zu dieser Zeit standen im besten Falle fragwürdige Webseiten ganz vorne, die wenig bis gar keinen Mehrwert lieferten.

Das funktioniert heutzutage nicht mehr. Zum Glück.

Trotzdem besitzen Backlinks immer noch eine immense Kraft, wenn es darum geht die Positionierung einer Webseite in den Suchergebnissen zu verbessern. Doch die Regeln haben sich geändert.

Anstatt möglichst viele Backlinks aufzubauen, sollten möglichst starke Links aufgebaut werden.

Es gilt Qualität > Quantität, so ist eine Empfehlung von spiegel.de zum Beispiel viel, viel stärker als 1000 Backlinks von schlechten Spam-Webseiten.

Alleine über den Backlink-Aufbau lässt sich ein eigenes Buch schreiben, da es hunderte verschiedene Wege gibt mit denen sich Backlinks aufbauen lassen.

Damit dieser SEO-Guide nicht komplett den Rahmen sprengt, werde ich das Thema Backlinks in naher Zukunft aufgreifen und hier nur kurz anschneiden. Ein guter Zeitpunkt, um dich hier in meinen Newsletter einzutragen.

Hier sind 3 gute Methoden für den Backlink-Aufbau:

1. Sponsor-Links

Sponsoring gibt es schon seit Jahrzehnten und Unternehmen nutzen diese Strategie seit jeher, um Werbung für sich selbst zu machen. Doch hier geht es nicht um Trikot-Sponsoring für einen Bundesliga- oder Kreisverein.

Viel eher geht es darum sich mit einem kleinem Einsatz (finanziell oder materiell) einen Backlink zu sichern.

In unseren modernen Zeiten gibt es mehr Blogger und Webseiten als je zuvor. Viele davon machen einen guten Job, konnten eine große Leserschaft aufbauen und haben eine starke Webseite.

Es kostet nichts bei Bloggern und Webseiten-Betreibern anzufragen, ob ein bereits vorhandener oder neuer Blogpost gesponsert werden kann. Bitte den Blogger bei einer Übereinkunft darum diesen (oder einen ähnlichen) Text mit einem Link zu deiner Webseite hinzuzufügen:

Dieser Blogpost wurde gesponsert von (deinem Unternehmen). Falls ihr Hilfe bei (deiner Dienstleistung) braucht, solltet ihr dort unbedingt mal vorbeischauen!

Du solltest jedoch darauf achten, dass die Webseite/der Blog irgendwie zu deiner Branche passt. Als Steuerberater solltest du dir also überlegen, ob du einen Beauty-Blog sponserst, der nur von 14-jährigen Mädchen gelesen wird.

Tipp: Bevor du dich um einen Backlink bemühst, solltest du die mögliche Ranking-Verbesserung erstmal außen vor lassen und dich fragen, ob du mit diesem Link die Aufmerksamkeit potentieller Kunden gewinnen könntest.

Stellst du dir diese Frage beim Backlink-Aufbau sorgst du dafür, dass nur höchstrelevante Backlinks auf deine Webseite verweisen.

Diese Strategie hat bisher jedes Google Update überstanden und das Ranking vieler Webseiten langfristig verbessert.

Eine weitere Sponsor-Backlink-Quelle ist meetup.com.

Auf der MeetUp-Seite lassen sich Treffen jeder Art mit gleichgesinnten Planen, sei es eine Veranstaltung für Poetry-Slammer, junge Selbstständige, Strick-Enthusiasten, Blockchain-Entrepreneure, Meditation-Aficionados, Buchbesprechungen oder abertausende andere Interessen.

Nicht ist einfacher als einen der Veranstalter zu kontaktieren und anzufragen, ob das nächste Event von dir (mit Getränken, Speisen oder Geld) gesponsert werden kann.

Der Kaffee beim nächsten Event wurde von (deinem Unternehmen) gesponsert. Falls ihr nach (deiner Dienstleistung) suchst, solltet ihr dort unbedingt mal vorbeischauen!

Mit dieser Strategie kannst du dir jeden Monat ein paar starke Links sichern, musst dafür aber nur wenig Zeit und Geld investieren.

2. Kommentar-Links

Das ist eine der ältesten Methoden, um Backlinks zu generieren.

Früher wurde diese Strategie oft für Spam genutzt, weswegen viele Webseiten-Betreiber sehr viel strenger geworden sind und nur gute Kommentare zulassen. Das ist eine gute Sache!

„Toller Artikel!“, „Ja, sehr interessant“ oder „Das sehe ich genauso“. Das ist der Wortlaut der meisten Kommentare, die auf Blogs hinterlassen werden. Langweilig.

Ein Klick auf die Webseite des Kommentar-Verfassers wird so nicht erreicht. Wenn wir uns nochmal an den Leitspruch von eben erinnern,…

„Mache ich das gerade nur für einen Backlink oder gibt es die reelle Chance, dass ein potentieller Kunde mich so finden könnte?“

…wird klar warum.

Anstatt Mehrwert zu bieten, geht das eigene Kommentar in der Menge  der „Toller Artikel“-Schreiber unter.

Wer mehr als 5 Sekunden in das Verfassen eines Kommentars investiert und seine eigene Meinung, eigene Erfahrungen oder einen weiteren interessanten in den Text einfließen lässt, steigert die Chance deutlich neue Besucher über ein Kommentar zu gewinnen.

Zeit in hilfreiche Kommentare zu investieren, kann sich schnell lohnen:

Mit nur 10 Kommentaren, die pro Monat jeweils 10 neue Besucher auf deine Webseite lenken, erreichst du bereits 100 Menschen, die sonst nicht von dir gehört hätten.

Klingt gut, oder?

Sich einmal in der Woche ein paar Minuten Zeit zu nehmen, um Kommentare auf relevanten Blogs oder unter Branchen-News zu hinterlassen, kann die Anzahl der Webseiten-Besucher (=potentieller Kunden) exponentiell ansteigen lassen.

Und du sammelst dabei wertvolle Backlinks ein. Eine Win-Win-Situation.

Ein weiterer Bonus der Kommentar-Strategie ist, dass du die Aufmerksamkeit der Meinungsmacher deiner Branche gewinnst.

Es gibt für Blogger nichts besseres als Leser, die hilfreiche Kommentare hinterlassen, da es die Qualität des eigenen Artikels (und das Ranking) verbessert.

Das bringt uns zu der nächsten Backlink-Strategie.

3. Experten-Links

Menschen, die sich mit einem Thema besonders gut auskennen, sind Experten.

Mit dem eigenen Blog lässt sich die erste Basis legen, um von Kunden und Besuchern als Experte wahrgenommen zu werden. Bestätigen Kunden deinen Experten-Status (in Form von positiven Bewertungen und Kommentaren), bist du bereits auf dem richtigen Weg.

Jetzt fehlt nur noch ein Puzzle-Stück: Die Bestätigung der Branche und Meinungsmacher.

Jeder kann auf der eigenen Webseiten behaupten, wie toll das eigene Unternehmen ist. Richtig authentisch wird es jedoch erst, sobald andere Branchen-Experten dich als wertvolle Informationsquelle sehen und an deiner Meinung interessiert sind.

Das ist der Grund dafür, dass ich auf meiner SEO-Berater-Seite die Logos von Webseiten platziert habe mit denen ich zusammengearbeitet oder für die ich gebloggt habe.

In vielen Fachartikeln und Blogposts wirst du Verweise auf andere Unternehmer und Webseiten mit Mehrwert finden. Entweder werden sie zitiert oder der Autor verweist auf einen Artikel/die Webseite des Experten.

Diese Backlinks sind pures Gold wert. Sie kommen oft von starken, relevanten Webseiten und gewinnen die Aufmerksamkeit von potentiellen Kunden.

Doch wie lassen sich diese Backlinks gewinnen? Es gibt mehrere Möglichkeiten.

1. Du schreibst und kommentierst vor dich hin und hoffst darauf, dass dich einer der Branchen-Experten wahrnimmt, deinen Blog entdeckt und dich irgendwann vielleicht zitiert oder anfragt…

2. Du schreibst und kommentierst, um eine Verbindung zu den Branchen-Experten aufzubauen… Nimmst aber zusätzlich per E-Mail oder Social Media Kontakt auf, bietest Mehrwert, weisst auf deine eigenen Artikel hin (falls relevant) und baust dir so ein wertvolles Netzwerk auf. Schon nach kurzer Zeit kannst du so zu einer wertvollen Ressource der Meinungsmacher werden und wirst angefragt, um deinen Senf dazuzugeben.

3. Zusätzlich zu deinem eigenen Blog und dem ganzen Kommentieren, treibst du dich auf den Events und Messen deiner Branche herum. Anstatt dich wie 99% der Besucher passiv zu verhalten, solltest du Netzwerken was das Zeug hält.

Erwähne, dass du regelmäßig bloggst und Tipps gibst, unterhalte dich mit den Speakern, sicher dir selber einen Speaker-Slot und — das ist vielleicht am wichtigsten — liefere Mehrwert. Es ist ein Geben und Nehmen.

Dein Gesprächspartner darf nicht das Gefühl bekommen, dass du nur Promo für dich selbst machst. Denn das machen alle. Stellst du es richtig an, machen andere Promo für dich!

„Hast du den Vortrag von XYZ gehört? Der war klasse!“

Aber auch ohne das Netzwerken von Angesicht zu Angesicht, kannst du dir Backlinks sichern. Du kannst die wertvollen Experten-Links auch mit Hilfe von Gastbeiträgen ergattern.

Viele große und kleine Webseiten suchen nach externen Autoren, die bei der Textproduktion helfen. Um die Seiten zu finden, die Gastbeiträge annehmen, musst du nur nach

[Deine Branche] + „Gastbeitrag“, [Deine Branche] + „Gastautor“

oder anderen Variationen wie „Schreib für Uns“ googeln.

Nimm dann Kontakt mit dem Blogger oder der Redaktion auf, schlag ein Thema für den Gastbeitrag vor und produziere den Artikel selber oder lass ihn von einem Profi-Texter schreiben — fertig.

Du sicherst dir einen relevanten Backlink und stärkst deinen Experten-Status.

Tipp: Bei den Gastbeiträgen geht es nicht darum dein Unternehmen oder dich in einem übertrieben positiven Licht darzustellen. Kein ernstzunehmender Redakteur wird einen reinen Sales Pitch als Gastbeitrag veröffentlichen. Bei einem Gastbeitrag sollten die selben Regeln gelten, wie bei einem Blogpost auf deiner Webseite. Achte darauf dem Leser wirklich zu helfen, interessante Informationen zu teilen und Mehrwert zu liefern.

Mit diesen drei Backlink-Strategien solltest du schnell dein Google, Bing & Yahoo-Ranking verbessern können.

Kleine Warnung: Achte darauf es nicht zu übertreiben.

Wenn du bisher keine Backlinks aufgebaut hast oder gerade erst damit anfängst, weil deine Webseite brandneu ist, solltest du nicht von heute auf morgen hunderte Links aufbauen.

Halte dich an diese Strategie, um zu vermeiden, dass im Google Büro ein Warnlicht aufleuchtet:

  1. Schritt: Erstelle deine Sozialen Profile und verlinke deine Webseite
  2. Schritt: Fang damit an relevante Kommentare zu hinterlassen, ca. 20-30 pro Woche
  3. Schritt: Veröffentliche pro Woche mindestens einen Blog auf deiner Webseite
  4. Schritt: Teile diese Beiträge auf Facebook, Twitter & Co.
  5. Schritt: Kommentier fleißig weiter auf anderen Blogs
  6. Schritt: Such dir jemanden den du sponsorn kannst
  7. Schritt: Kommentier fleißig weiter auf anderen Blogs
  8. Schritt: Veröffentliche weiterhin Beiträge auf deinem Blog & Social Media
  9. Schritt: Versuche dir Links durch Gastbeiträge zu sichern & teile diese auf Facebook, Twitter & Co.
  10. Schritt: Fang wieder bei Schritt 2 an bis sich dein Google Ranking soweit verbessert hat, dass du zufrieden bist

Und immer dran denken: „Für gutes SEO musst du geduldig sein. Es lohnt sich!“

Das war's. Und jetzt?

Glückwunsch, du bist am Ende angekommen.

Falls du die Schritte dieses Leitfadens abgehakt hast, sollte sich das Google-Ranking deiner Webseite bereits immens verbessert haben.

Wie geht es jetzt weiter?

Für den Fall, dass du noch nicht ganz vorne bei Google stehst, gibt es nur eines zu tun: Dran bleiben…

Wie bereits ganz am Anfang und oft im Text erwähnt, Geduld ist bei der Suchmaschinenoptimierung sehr wichtig.

Gib dem Such-Algorithmus Zeit zu erkennen, dass deine Webseite viel besser ist als die Konkurrenz. Je nach Branche ist diese Wartezeit unterschiedlich lang!

Fragen mich meine Klienten danach, wann sie mit einer Top-Positionierung rechnen können, gebe ich in den meisten Fällen einen Zeitraum von 3 bis 12 Monaten an.

Gutes SEO, das langfristig für neue Kunden sorgt, braucht etwas Zeit.

Aber…

Spam-Taktiken können für einen kurzfristigen Erfolg sorgen, aber dein Business auf lange Sicht zerstören.

Also…

Während du auf deine verdiente Ranking-Verbesserung wartest, solltest du hauptsächlich weiter an diesen drei Punkten arbeiten:

  • regelmäßig Blogposts veröffentlichen
  • Ranking-Verbesserung beobachten
  • Experten-Status festigen (Backlinks & Netzwerken)

Also im Grunde:

Zeige, dass du ein Experte bist & festige deinen Experten-Status

Du kannst deine Bemühung deutlich zurückschrauben, sobald du das Ranking deiner Webseite soweit verbessert hast, dass du zufrieden bist. Ohne Frage.

Aber auch wenn du auf der ersten Position bei Google stehst (Glückwunsch an dieser Stelle), solltest du nicht einfach aufhören, sondern weiter dran bleiben. Denn deine Konkurrenz schläft nicht und will sich die Top-Position bestimmt zurück erobern.

Fazit

Mit diesen 3 Schritten und 71614 Unterpunkten hab ich dir die genaue Anleitung an die Hand gegeben, die von mir (und anderen erfolgreichen SEOs) genutzt wird, um ein fantastisches Google Ranking zu erreichen und so automatisch neue Kunden zu gewinnen.

Hey, theoretisch könntest du jetzt selber als SEO Consultant arbeiten & Geld verdienen…

P.S.:
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Bonus: SEO Tipps, Tricks & Hacks

Du hast noch nicht genug?

Hier gibt’s noch ein paar SEO Tipps & Tricks, die dein Ranking-Bemühungen etwas vereinfachen.

Du hast nach über 10.000 Worten noch nicht genug Neues gelernt? Gut für dich, dass ich diese SEO-Anleitung & die Tipps-Sektion stetig erweitere!

Das sollte vorher erwähnt werden:

Ab hier geht es teilweise in die fortgeschrittene Suchmaschinen-Optimierung. Im Gegensatz zu dem Hauptteil dieses Guides musst du was jetzt kommt nicht umsetzen, um ein gutes Ranking zu erreichen.

Aus 1 wird 2, aus 2 wird 3… und das Ranking verbessert sich

In Schritt 1 haben wir das Fundament für eine starke Online-Präsenz gelegt. Obwohl alleine die Erstellung eines Profils auf Facebook, Twitter, Medium & Co. schon eine Ranking-Verbesserung nach sich ziehen kann, verschenkst du Potential, wenn du die Plattformen nicht nutzt.

Da du sowieso schon schreibst und tolle Artikel für deinen Blog produzierst, kannst du die  Texte auch direkt „bewerben“.

Statt nur auf den Veröffentlichen-Button auf deiner Webseite zu klicken, kannst du deinen Text auch auf…

  • Facebook
  • Medium
  • LinkedIn & Xing

…veröffentlichen.

Entweder mit einem Teaser und Link zu deinem Blogpost…

oder vollständig mit einem Hinweis auf deinen Blog:

Indem du deine Artikel nicht nur an einem Ort veröffentlichst, sondern direkt an mehreren, erhöhst du nicht nur die Chance, dass dein Text von einem größeren Publikum gelesen wird, sondern sammelst ein gleichzeitig ein paar Links ein.

Ninja-Tipp: Um wirklich alles aus deinen produzierten Texten herauszuholen, kannst du noch einen Schritt weiter gehen. Den eigenen Blogpost auch noch im Video- und Audio-Format zu veröffentlichen, bedeutet auch die Menschen zu erreichen, die statt zu lesen lieber Videos schauen oder einer Stimme lauschen — alles potentielle Kunden, die ohne die „Aus 1 wird 2…“-Strategie nie von deinem Unternehmen gehört hätten.

Dieser Tipp stärkt deinen Experten-Status noch weiter. Auf YouTube präsent zu sein und/oder einen eigenen Podcast zu starten, wirkt sich in vielen Fällen — fast schon magisch — sehr positiv auf die Neukundengewinnung (und den Umsatz) aus.

Content Syndication

Um noch einen Schritt weiter zu gehen, würde ich dir gerne ein nützliches Tool vorstellen: IFTTT.

IFTTT steht für if this then that und bedeutet so viel wie „Wenn das passiert, soll auch das passieren“. Gehen wir mal davon aus, dass du einen neuen Blogpost geschrieben hast und ihn veröffentlichst.

Jetzt müsstest du die Werbetrommel rühren und ihn manuell auf Social Media posten. Dieser Prozess lässt sich mit Hilfe von IFTTT jedoch stark vereinfachen.

Sobald du dich anmeldest kannst du sogenannte Rezepte mit verschiedenen Triggern erstellen.

Ein Trigger wäre zum Beispiel das Veröffentlichen eines Blogposts.

Sobald dies geschieht, kannst du in deinem Rezept festlegen, dass ein Link zu dem Artikel automatisch auf Facebook, Twitter, Pinterest, Tumblr, etc. gepostet wird.

Warum das von Vorteil ist, sollte dir an dieser Stelle klar sein.

GEO-Tagging für ein besseres lokales Ranking

Wusstest du, dass du Bildern GEO-Daten hinzufügen kannst? Viele Kameras und Smartphones nutzen diese Technik, damit du später weißt, wo das Bild entstanden ist.

Schlaue SEOs haben herausgefunden, dass du diese Daten nutzen kannst, um lokale Relevanz zu erzeugen.

Gehen wir davon aus, dass du deinen Unternehmenssitz auf der Aachener Straße 32 in Köln hast. Die Breiten- und Längengrade für diese Adresse sind 50.936583 & 6.935912599999938.

Diese Informationen kannst du allen Bildern auf deiner Webseite und deinem MyBusiness-Profil hinzufügen, wenn du deine lokale Relevanz verbessern willst.

Dafür kannst du das Tool GeoImgr nutzen.

Die genau Position deiner Adresse findest du mit einer Google-Suche Breiten & Längengrad herausfinden.

Backlinks von der Konkurrenz

Denkst du, dass du deine Konkurrenz dazu bringen kannst dir einen Backlink zu schenken und dir dabei zu helfen sie in Google zu überholen?

Hallo, größter Konkurrent. Wie wär’s, wenn du einen Backlink zu meiner Webseite setzt und ich statt dir neue Kunden gewinne…

Die Chancen, dass du mit dieser Anfrage erfolgreich bist, stehen nicht gut. Zum Glück sind wir kreative SEOs!

Anstatt so einer plumpen Anfrage, machen wir es besser:

Erstelle einen Blogpost, wo du deine Konkurrenz vorstellst à la die 10 besten Malermeister in Köln. Dann listest du 10 deiner Konkurrenten auf:

  • Unternehmensname
  • Adresse
  • Logo
  • eine kurze Beschreibung (50-100 Wörter)

Sobald du damit fertig bist, kannst du deine Konkurrenten kontaktieren und sie wissen lassen, dass du eine Top-10 Liste erstellt hast und dich über einen Partner-Link freuen würdest. Nachdem du ein paar Backlinks eingesammelt hast, kannst du dich selber an die Spitze setzen.

Nun hast du nicht nur ein paar hyperrelevante Backlinks der Konkurrenz eingesammelt, sondern erhöhst auch deine Chance für Malermeister Köln gefunden zu werden massiv. Nicht nur mit deiner Standard-Seite, sondern auch mit dem Blogpost.

Im besten Falle hast du dir mit dieser Strategie nicht nur einen Platz in den Suchergebnissen gesichert, sondern direkt zwei.

Diese Strategie lässt sich noch weiter nutzen, um lokale Backlinks einzusammeln.

Für jede Dienstleistung gibt es eine andere, die sich ergänzt, aber keine direkte Konkurrenz ist.

  • Für Webdesigner können das SEOs sein
  • Für Life Coaches können das Personal Trainer sein
  • Für Kfz-Mechatroniker können das Lackierer sein
  • usw.

Für die ergänzenden Dienstleister kannst du einen Listen-Blogpost erstellen, ihnen dann Bescheid geben und um einen Partner-Link bitten à la

„Unsere Kunden fragen uns immer oft nach einem (Dienstleister). Aus diesem Grund haben wir diese Liste erstellt, wir würden uns freuen, wenn du auch einen Link zu uns setzen würdest!“

Noch mehr Links, die deine lokale Relevanz steigern! Gar nicht so schwer, oder?

Für thematisch-relevante Links kannst du diese Strategie auch für Dienstleister in anderen Städten wiederholen. Ein Personal Trainer aus Köln müsste tendenziell keine Angst davor haben, einen Trainer aus Hamburg zu empfehlen.

Ein Blogpost mit dem Titel Das sind die 10 besten Personal Trainer in Hamburg würde also nicht zu einem Verlust von Kunden führen, hat aber das Potential starke Links von anderen Trainern einzusammeln.

Ninja-Tipp: Setze die Links auf No-Follow, um keine Link-Power an die Konkurrenz abzugeben.

Parasite SEO / Satellite SEO für schnelle Rankings

*Auf eigene Gefahr*

Wie du bereits weißt, ist das Vertrauen einer Webseite in Googles Augen einer der wichtigsten Faktoren. Deswegen siehst du z.B. Wikipedia auch in fast allen Suchergebnissen.

Durch dieses über Jahre aufgebaute Vertrauen und die Millionen Backlinks, die diese Webseiten eingesammelt haben, können sie mit schlechtem Content voller Werbung bei Google ganz vorne stehen.

Das kann teilweise sehr frustrierend sein, da der Ranking-Algorithmus mit zweierlei Maß misst und ein ausführlicher Artikel einer „schwächeren“ Webseite unter einem schlechten 300-Wort-Artikel eines InternetGiganten zu finden ist.

Aber da wir daran nichts ändern können, sollten wir diese Power besser für unsere Zwecke nutzen.

Diese SEO-Strategie heißt Parasite SEO. Sie trägt den Namen, weil wir die Power der Giganten wie ein ein Parasit für uns nutzen.

Und wie?

Gute Frage. Giganten-Webseiten wie…

  • WordPress.org
  • Medium.com
  • Strikingly.com
  • YouTube.com
  • LinkedIn.com
  • Freitag.de

erlauben Nutzern Content auf der eigenen Plattform zu veröffentlichen. Durch das blinde Vertrauen, das Google diesen Webseiten schenkt, kannst du dir sehr schnell & einfach ein Top-Ranking sichern.

Passenderweise stehen zwei Parasiten — Medium & Quora — für den Suchbegriff „Parasite SEO“ ganz vorne in den Suchergebnissen.

Besonders bei lokalen Suchbegriffen sind Parasiten besonders effektiv, da dort meistens nur „schwächere“ Webseiten vertreten sind.

Aber sogar in umkämpften Branchen wie der Suchmaschinenoptimierung funktioniert diese SEO-Strategie.

Der SEO-Kollege hat sich das #2-Ranking einfach bei focus.de gekauft und verdrängt damit nicht nur Advidera, eine SEO-Agentur mit 15 Jahren Erfahrung, sondern auch alle anderen SEOs darunter.

Ohne tollen Content zu erstellen, ohne Zeit in den Backlink-Aufbau zu investieren oder sein OnPage zu verbessern — alleine durch die Power eines Internetgiganten.

Mit seiner eigenen Webseite ist der Kollege auf Position 58 für diesen Suchbegriff zu finden.

Wie gesagt, es kann frustrierend sein. Muss es aber nicht.

So nutzt du Parasite SEO für dich.

  1. Such dir eine Webseite aus, wo du der Parasit sein kannst. Aktuell ist medium.com oder YouTube eine gute Wahl
  2. Erstelle Content für den gewünschten Suchbegriff — minimum 1000 Wörter. Umso mehr, desto besser
  3. Veröffentliche den Content und warte ein paar Stunden/Tage ab
  4. Überprüfe das Ranking. Im besten Falle solltest du direkt in der Top 150 zu finden sein
  5. Baue Backlinks zu deiner Parasiten-Seite und sieh dabei zu, wie sich dein Ranking immer weiter verbessert

Falls dein kleiner Parasit nicht zu finden ist und auch nicht nach ein paar Tagen im Google Index auftaucht, löscht du den Content und wiederholst das selbe Prozedere auf einer anderen Webseite.

Hinweis: Bei Parasite SEO ist es okay Backlinks zu kaufen. Etwas, was ich niemals empfehlen würde, wenn es sich um deine eigene Webseite handelt. Das Risiko von Google abgestraft ist einfach zu groß.

Die Internetgiganten halten jedoch deutlich mehr aus, da sie unendlich viel Vertrauen von Google genießen und teilweise sogar von minderwertigen Backlinks profitieren.

So findest du tolle Bilder für deinen Content

Vielleicht hast du dich die ganze Zeit gefragt, wo ich die schönen/lustigen/tollen Bilder her habe? Habe ich die etwa alle selbstgemacht?

Nein, natürlich nicht.

Sie stammen zu 90% von einer Webseite mit dem Namen unsplash.com. Dort gibt es tausende Bilder, die du einfach so verwenden kannst ohne jemandem viel Geld (oder sogar Anerkennung) geben zu müssen.

Kannst du zwar, musst du aber nicht.

Am besten gefällt mir jedoch an der Seite, dass die Bilder nicht Stockphoto schreien, wie die von Pixabay oder Shutterstock.

Auch um den Bildern schicke Texte zu verpassen, musst du kein Photoshop-Profi sein. Das Tool, das ich für die meisten meiner Bildbearbeitungen nutze ist Canva. Ein simples Online-Tool, wo du hunderte fertige Layouts nutzen kannst und nur deine Texte/Bilder einfügen musst.

In Kombination entstehen dann so tolle Bilder wie du hier in dem SEO-Guide gesehen hast.

Es geht kaum einfacher.

In 7 Schritten den perfekten SEO Text schreiben — So geht’s!

Eine der schwierigsten Herausforderung beim Schreiben eines SEO-Textes ist einen Artikel zu erschaffen, der für Suchmaschinen optimiert ist, gleichzeitig aber auch menschlichen Lesern gefällt…

Die wichtigste Regel für jeden Text, der auf deiner Website erscheint und dein Google Ranking verbessern soll, ist folgende:

Schreibe deine Texte in erster Linie für menschliche Leser, nicht für die Algorithmen von Suchmaschinen.

Trotzdem: Die SEO-Texte bilden die Basis einer erfolgreichen Webseite und sollten deswegen auch für Suchmaschinen optimiert sein. Dabei ist es egal, ob die Texte für ein lokales Unternehmen, eine Affiliate-Seite oder für einen Blog geschrieben werden.

Du musst also einen spannenden Artikel/Text schreiben, der menschliche Leser fesselt, aber auch Suchmaschinen vermittelt, worum es geht.

Dieser Spagat erfordert ein wenig Übung und eine gewisse Struktur. Im Grunde lässt sich die der perfekte SEO Text jedoch auf 7 einfache Schritte herunterbrechen!

1. Das Keyword, bzw. wofür soll der Text gefunden werden?

Wie du bereits weißt ist ein Keyword ein Wort oder eine Phrase für die du bei Google und Co. gefunden werden willst. Die richtigen Keywords auszuwählen ist somit ein wichtiger Faktor, wenn es um den späteren Erfolg und Google-Ranking des Textes geht.

Die besten Keywords sind simpel und gleichzeitig sehr eindeutig, zum Beispiel:

  • Thai-Massage in Hamburg
  • Zahnarzt in Bonn
  • Kreatin kaufen
  • Google Ranking verbessern
  • Bootcamp Training in Rodenkirchen, Köln
  • Wie kriege ich ein Sixpack
  • Neue Kunden gewinnen
  • SEO Text schreiben

Die besten Suchbegriffe fassen also in wenigen Wörtern zusammen, was das Thema des Textes ist. Frage dich also erst:

Wofür willst du mit deiner Webseite, deinem SEO-Text, also gerne gefunden werden?

Versetz dich in deinen perfekten Besucher hinein.

Was sind die Fragen oder Begriffe, die ein potentieller Besucher bei Google eintippt und auf deiner Webseite die Lösung für sein Problem erhält?

Als SEO Berater weiß ich, dass Menschen nach dem Long Tail Keyword “Google Ranking verbessern” suchen, weil sie sich fragen, wie sie online besser gefunden wurden. Was mich überrascht hat ist, dass das Fachwort “Ranking”, anstatt z.B. “Positionierung”, häufiger benutzt wird.

Es ist hilfreich, sich selbst die Frage zu stellen “Wie würde ein 5-jähriger nach dem Thema suchen?”. So stellst du sicher, dass du dich nicht im Fachchinesisch verlierst.

An einem Beispiel: “Mittel gegen Sodbrennen” wird pro Monat ca. 5400x gesucht, wohingegen “Mittel gegen Refluxösophagitis” weniger als 10x pro Monat bei Google eingetippt wird.

Selbe Bedeutung, anderes Wort, massiver Unterschied. 

Inspiration kannst du dir auch direkt bei Google holen. Das Autosuggest-Feature schlägt dir direkt passende Suchphrasen vor, wenn du anfängst einen Suchbegriff einzutippen.

Verschiedene Tools wie der KWfinder können dir dabei helfen noch mehr relevante Suchbegriffe zu finden.

2. Die Überschrift. Was macht eine gute SEO Überschrift aus?

Dein Text steht und fällt mit der Überschrift. Wenn deine Überschrift bei dem Leser keine Neugier erzeugt, hast du schon verloren… Angenommen du hast eine gute Positionierung in den Suchergebnissen erreicht, weil du tollen Content produziert hast, aber die Überschrift ist uninteressant und löst beim Leser kein Interesse aus.

Dann wird deine Webseite übersprungen und das Ergebnis deiner Konkurrent angeklickt. Keine Klicks & keine Besucher für dich. Schade.

Zum Glück ist das Geheimnis einer guten Überschrift ist jedoch relativ simpel:

Das Haupt-Keyword des Artikels sollte enthalten sein und Interesse erzeugen (sanftes Clickbaiting).

  • Zehn Alltag-Tipps zum Geld sparen [Keyword: Geld sparen]
  • Gewicht verlieren in 2 Sekunden – so geht’s [Keyword: Gewicht verlieren]
  • Der schnellste Weg, um neue Kunden zu gewinnen [Keyword: neue Kunden gewinnen]

Damit die Überschrift in den Suchergebnissen komplett sichtbar ist und nicht von Google & Co unglücklich gekürzt wird, achte darauf, dass sie aus maximal 72 Zeichen besteht.

Die Überschrift für diesen Ranking-Tipp ist zum Beispiel:

In 7 Schritten den perfekten SEO Text schreiben

Im besten Fall denkt sich der Leser, wenn er diesen Satz liest:

3. Das Keyword & die URL

Wie du hier siehst, steht das Keyword dieses Artikels in der Adresszeile — also in der URL (in grün):

Screenshot aus den Suchergebnissen. Beispiel Keyword in der URL (hier in Grün).

Die meisten Content Management Systeme (wie z.B. WordPress) ermöglichen es, dass die URL individuell angepasst & gekürzt werden kann. Diese Möglichkeit sollte genutzt werden, denn das Keyword in der URL ist ein positiver Ranking-Faktor.

4. Der Suchbegriff & LSIs im SEO-Text

Achte darauf dein Keyword früh im Text zu erwähnen. Desto früher du es erwähnst, umso besser. Das Keyword für diese Anleitung erwähne ich direkt im ersten Satz.

Dieser Punkt wurde schon unter Content-Optimierung (Keyword-Dichte) abgehakt, deswegen nur kurz:

Damit dein SEO-Text nicht als Spam gewertet wird, solltest du das Keyword nicht übermäßig oft benutzen. Eine Keyword-Dichte von ca. 1-3% gilt zur Zeit als optimal. Alles andere wird als Spam gewertet.

Anstatt das Keyword also oft wie möglich zu verwenden, kannst du alternative Phrasen nutzen, die das Keyword beschreiben oder erweitern — Ideen für diese Phrasen sind glücklicherweise auch direkt bei Google zu finden.

Für das Beispiel-Keyword „Stressabbau“ sind unter den Google-Suchergebnissen Vorschläge zu verwandten Suchanfragen aufzufinden:

Screenshot Inspiration für LSIs in den Google-Serps für den Suchbegriff Stressabbau

Diese Phrasen kannst du problemlos in deinen Artikel einfliessen lassen, ohne dass du für Keyword-Stuffing — das übermäßige Verwenden eines Begriffs — bestraft wirst.

Ebenso sollte der Suchbegriff — für den du dein Ranking verbessern willst –, beziehungsweise die Umschreibungen, in der Überschrift, sowieso in den Untertiteln platziert werden.

6. Setze Links, wenn du einen SEO Text schreibst

Einen Link zu anderen Websites oder zu eigenen Unterseiten zu setzen, hat mehrere Vorteile.

Am Beispiel Wikipedia:

wikipedia.org verlinkt Begriffe sehr oft auf eigene Seiten, auf denen die Begriffe dann detaillierter erklärt werden.

Die blauen Worte sind Links zu anderen Unterseiten von Wikipedia — auf der eigenen Seite, kann man zu starken, relevanten Seiten linken, um seine Aussagen zu untermauern und den Lesern weitere Informationen zu bieten.

Das hat drei Vorteile:

  1. Die Leser bleiben länger auf deiner Website, wenn du Wörter, die thematisch zu einem anderen Blogpost passen, verlinkst und diese von Lesern angeklickt und gelesen werden.
  2. Durch Links zu anerkannten Internetseiten (z.B. wikipedia, chip, searchengineland, etc.) wird deiner Webseite von Google & Co. ein höhere Glaubwürdigkeit zugestanden & dein Ranking verbessert sich – siehe Case Study oben.
  3. Es stärkt das OnPage SEO und deine gesamte Webseite

Wie du vielleicht gemerkt hast, habe ich bei diesem Artikel diverse Links zu eigenen Unterseiten, sowie zu fremden Websites gesetzt, wenn es sinnvoll war.

Weil ich oft gefragt werde, wie viele Links gesetzt werden sollten, ist hier die Antwort: Es kommt drauf an…

Aber jedes zweite Wort zu verlinken, ist nicht empfehlenswert. Wenn du etwas zitierst, dich auf eine Quelle berufst oder eine Behauptung aufstellt, solltest du einen externen Link setzen. Um dir eine genaue Zahl zu nennen: Versuche 2-10 externe Links pro 1000 Wörter zu setzen.

6. Die Text-Länge

An diesem Punkt scheiden sich die Geister. Manche sagen, dass es egal ist… andere behaupten, dass ein Text mindestens 3461 Wörter lang sein muss…

Aber was stimmt? Die besten Ergebnisse habe ich bisher mit folgender Regel erzielt:

Hab mehr und besseren Content als der aktuelle Platz #1 in den Suchergebnissen.

Halte dich an diese Regel und du verbesserst deine Ranking-Chance massiv.

7. Die Textstruktur für einen guten Text & ein gutes Ranking

Hier kannst du ein wenig kreativ werden, wenn du dich an die oben genannten Regeln hältst. Denn in den Augen der Suchmaschinen gibt es keinen Zwang, wie ein SEO-Text bzw. Content aufgebaut sein muss.

Die ganz klassische Struktur eines SEO Textes ist die folgende:

  • Überschrift
  • eine kurze Einleitung
  • der Haupttext (mit diversen Untertiteln)
  • Fazit/Call to Action

Einen Artikel zu schreiben, der für Suchmaschinen optimiert ist und für den menschlichen Leser trotzdem angenehm zu lesen ist, macht gar nicht so viel Arbeit.

Vor allem geht es schnell in Fleisch und Blut über und wenn du diese „Richtlinien“ befolgst und ein interessantes Thema wählst, hast du den Löwenanteil eines guten Blogposts schon erledigt. Glückwunsch!

Hier sind noch ein paar Tipps für tolle SEO-Texte, die dein Google-Positionierung verbessern können:

1. Tipp: Eigenen Content erstellen

Home Simpson: Every other SEO is stupid except meOb du es glaubst oder nicht: Suchmaschinen sind schlau.

Deswegen wirst du keinen Erfolg mit Texten haben, wenn du diese einfach von der Konkurrenz oder anderen Websites kopierst. Du wirst mit einem geklauten Text keine guten Rankings erzielen und eventuell ist es sogar strafbar…

Es ist nicht schlimm, wenn du dich von der Konkurrenz inspirieren lassen.

An Tagen, wo die Blogpost-Muse dir nicht wohl gesonnen ist, empfehle ich dir sogar fremde Blogposts zu deinem Thema zu lesen. Analysiere die Artikel und überlegen dir, wie du das Thema besser und hilfreicher für deine Leserschaft darlegen können.

Immer wenn du einen interessanten Artikel findest, solltest du dir ein Lesezeichen setzen. So hast du schnell eine Liste, die du für die Inspiration nutzen kannst und musst nie wieder nach spannenden Blogposts-Ideen suchen.

2. Tipp: Länger ist besser

Es erwartet niemand von dir, dass du einen Blogpost schreibst, der die 10.000 Wörter Marke überschreitet (außer du willst das, natürlich). Aber das Wort-Minimum, das du erreichen solltest, wenn du einen guten SEO Text schreiben willst, liegt bei ca. 400-750 Wörtern für Update-Content & 1000+ Wörtern für Ranking-Content.

3. Tipp: Nutze Bilder

Relevante oder erklärende Bilder lockern den Text auf und können gleichzeitig Erklärungen für Beispiele im Text liefern. Es hilft beim Ranking, wenn du den Bildern, die du benutzt sinnvolle Titel gibst und dein Keyword einfügst:

SEO-Text-Beispiel-1.jpeg anstatt img901384.jpeg

Auch hier gilt wieder, nicht übertreiben. 100 aneinandergereihte Keywords als Bildtitel zu nutzen ist im schlimmsten Falle ein negatives Signal an Google.

Ebenso empfehle ich dir, dass die Bilder, die du verwenden eine kleine Dateigröße haben, damit sie schnell laden. Die maximale Dateigröße ist 1MB; die optimale Größe liegt jedoch bei 50kb – 500kb.

Wenn du als CMS WordPress benutzt, kannst du das Plugin ShortPixel nutzen oder dir mit der Google Suche „Bildgröße verkleinern“ selbst helfen.

Ich hoffe, dass diese Tipps dir dabei hilft deinen nächsten Blogpost noch besser werden zu lassen.

Kein Grund traurig zu sein.

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Willst du noch weiterlesen? Dann empfehle ich dir diesen Blogpost:

Das SEO-Tool KWfinder im Test — Der KWFinder ist ein fantastisches Tool für die Keyword-Recherche, denn es vereinfacht die Suche nach profitablen Suchbegriffen massiv, bietet interessante Einblicke in die Suchergebnisse und sieht dabei auch noch toll aus. weiterlesen…