Du willst dein Google Ranking verbessern und endlich vor deiner Konkurrenz stehen? Dann bist du auf der richtigen Webseite gelandet!

Als SEO Berater ist es wichtig eine Strategie zu haben, wenn es darum geht, das Ranking der Kunden-Webseiten zu verbessern. Dieser„7 Schritt SEO Guide“ eignet sich für perfekt für lokale Unternehmer, die bei Google ganz nach vorne kommen wollen. Hier ist ein kleiner Überblick darüber, was dich erwartet:

Du wirst erfahren,…

  • was das Fundament einer erfolgreichen Webseite ist…
  • wie du das Vertrauen von Google & potentiellen Kunden gewinnen kannst…
  • wie du dafür sorgst, dass sich dein Google Ranking verbessert & deine Webseite zum Kundenmagneten wird…

Kurz gesagt:

Wenn du weiterliest, wirst du die 7 Schritte kennenlernen, die für das Top-Ranking tausender Webseiten verantwortlich sind und langfristig dein Google Ranking verbessern. Diese Webseiten gewinnen Tag für Tag neue Besucher (und vor allem Kunden!) über Google.

Ich habe diese Anleitung geschrieben, um Unternehmern und Selbstständigen eine Möglichkeit zu bieten, dass eigene Ranking zu verbessern — ohne auf eine SEO Agentur angewiesen zu sein.

Mit dem „SEO Guide für lokale Unternehmer“ habe ich mir das Ziel gesetzt, mein Wissen (das ich mir über Jahre hinweg angeeignet habe) einfach und verständlich zu vermitteln. Du musst also kein Internet-Profi sein, um von dieser Anleitung zu profitieren und bei Google ganz nach Vorne zu kommen!

Falls du keine Zeit/Lust hast, dich um deine Ranking-Verbesserung zu kümmern, kannst du das auch mir überlassen… Zum Kontakt.

Noch eine „Warnung“ bevor wir loslegen: Die Suchmaschinenoptimierung, auch als SEO bekannt, besitzt ein unfassbares Potential. Dir sollte jedoch bewusst sein, dass sich dein Ranking (wahrscheinlich) nicht von heute auf morgen verbessert, sondern SEO eine langfristige Marketing-Strategie ist.

Okay, nachdem das aus dem Weg geräumt ist. Legen wir los!

Schritt 1

„Das Fundament, um das Google Ranking zu verbessern…“

Am Anfang steht die eigene Webseite. Sie ist der Dreh- und Angelpunkt deiner Online-Präsenz. Besonders am Anfang deiner Bemühungen, um dein Google Ranking zu verbessern solltest du einen gesunden Fokus auf deine eigene Webseite legen, da sie das Fundament des Erfolges ist.

Ein starkes Fundament ist also nicht nur beim Hausbau nötig, sondern auch bei Webseiten. Das bedeutet, dass deine Webseite ein paar Voraussetzung erfüllen muss.

Deswegen sollte die Webseite unbedingt…

  • schnell laden…
  • auf dem Desktop und Smartphone gut aussehen…
  • Mehrwert liefern & zeigen, worum es geht…
  • für Suchmaschinen (Google & Co), sowie menschliche Besucher optimiert sein

Wenn diese Basis gelegt ist, steht dir nichts mehr im Weg, um bei Google ganz nach vorne zu kommen.

Schritt #1 To Do

  • Webseite schneller machen
  • Modernes, responsives Design realisieren
  • Texte schreiben, die dem Besucher helfen
  • Schaffe eine logische Webseiten-Struktur und hebe die wichtigen Daten hervor

Schritt 2


„Sich einen zu Namen machen ist der nächste Schritt, um eine Ranking-Verbesserung zu erreichen…“

Würdest du einem Menschen zu 100% vertrauen von dem du noch nie gehört hast? Mit großer Wahrscheinlichkeit nicht.

Google sieht das genauso. Daher hat es eine Webseite ohne Empfehlungen von Googles Freunden schwerer gefunden zu werden. Mit Googles Freunden sind andere sehr starke Seiten (Facebook, Instagram, Medium, YouTube, etc.) gemeint.

Zum Glück ist es sehr einfach diese Empfehlungen zu bekommen und das Vertrauen von Google zu gewinnen. Dafür musst du deine Webseite nur bei diesen Seiten registrieren oder eintragen.

  • Erstelle eine Facebook-Seite für dein Unternehmen
  • Erstelle ein Instagram-Profil
  • Lege einen YouTube-Kanal an
  • Erstelle ein Twitter-Profil
  • Trage dein Unternehmen bei LinkedIn & Xing ein
  • Eröffne ein Medium-Konto
  • Erstelle ein Pinterest-Profil
  • Erstelle einen Tumblr-, Blogspot-, Weebly- und WordPress-Blog

Viele dieser Plattformen erlauben es dir, nicht nur einen Link (=Empfehlung) zu deiner Webseite zu setzen, sondern auch zu anderen Plattformen. Das ist sinnvoll, da es den Kreis des Vertrauens stärkt.

Nachdem du dir alle wichtigen Empfehlungen der großen Seiten gesichert hast, wird es Zeit für die zweite Empfehlungsrunde: Lokale Empfehlungen.

Um bei Google ganz nach vorne zu kommen, dein Ranking zu verbessern und so neue Kunden zu gewinnen, musst du auch eine lokale Relevanz schaffen. Das lässt sich erreichen in dem du deine Webseite, beziehungsweise Unternehmen, in verschiedenen Online-Verzeichnissen — die gelben Seiten des Internets — einträgst.

Das wichtigste Verzeichnis für Google ist Google MyBusiness. (Wer hätte es gedacht…)

Da das eigene Unternehmensprofil bei lokalen Suchanfragen angezeigt wird, ist es sehr wichtig hier alles richtig zu machen.

Wenn du noch kein MyBusiness-Profil angelegt hast, kannst du das hier tun. Der Prozess ist sehr einfach gehalten und schnell erledigt.

Nachdem du dich angemeldet hast, erhältst du nach ein paar Tagen einen Brief von Google, um zu bestätigen, dass du ein echtes Unternehmen bist. Folge den Anweisungen aus dem Brief und — voilà — fertig.

Achte unbedingt darauf, die richtigen Daten einzutragen. Also den korrekten Unternehmensnamen, die richtigen Öffnungszeiten & Kontaktmöglichkeiten, sowie die Branche, die dein Angebot am besten beschreibt.

Google bietet Nutzern die Möglichkeit das Business-Profil mit einer Vielzahl von Bildern und Videos auszustatten. Das bedeutet, dass du…

  • dein Logo
  • Bilder von dir
  • deinen Mitarbeitern
  • deinem Unternehmen
  • ein Hintergrundbildein Video/360-Grad-Video (falls vorhanden)

…hochladen solltest.

Falls du mehrere Standorte hast, muss dieser Prozess für jeden einzelnen wiederholt werden.

Sobald Google deine Echtheit bestätigt hat, ist dein MyBusiness-Profil auffindbar. Ob alles richtig ist, kannst du überprüfen in dem du deinen Unternehmensnamen googelst.

Du kannst auch direkt ausprobieren, ob du bereits gut positioniert bist indem du nach deinem Angebot googelst. Wenn alles geklappt hat, erwartet dich bei der Suche nach deinem Unternehmen eventuell folgendes Ergebnis:

Dein Unternehmen taucht bereits auf? Glückwunsch! Noch nicht? Kein Grund zur Sorge, wir sind ja gerade erst bei Schritt 2…

Jetzt fehlen nur noch die anderen Online-Verzeichnisse. Um auch hier alles richtig zu machen, solltest du dir die exakten Daten abspeichern, die von Google MyBusiness verwendet werden.

Wenn Google MyBusiness deine Adresse also mit Musterstr.5, anstatt Musterstraße 5 anzeigt, kopierst du auch Musterstr.5. Das selbe gilt auch für deine Telefonnummer, etc.

Google Ranking verbessern mit lokalen Empfehlungen? Das geht!

Mit den Google MyBusiness-Daten legst du nun ein Profil bei Online-Verzeichnissen an. Die wichtigsten Verzeichnisse sind:

  • meinestadt.de
  • gelbeseiten.de
  • klicktel.de
  • branchenbuchsuche.de
  • hotfrog.de
  • yelp.de
  • golocal.de
  • 11880.com

Es gibt weitere branchenspezifische Verzeichnisse, wo du dein Unternehmen eintragen kannst. Um die passenden Verzeichnisse zu finden, musst du nur „[Deine Branche] Verzeichnis“ googeln.

Die Investition in Verzeichnisse, wo du für einen Eintrag zahlen musst, lohnen sich in den meisten Fällen nicht! Beispiel anwalt.de: Anstatt den Jahresbeitrag von über 700€ zu bezahlen, könntest du bei einem Klickpreis von 1€ über 700 potentielle Kunden auf deine Webseite lenken, wenn du stattdessen in Online-Werbung investierst…

Die meisten Online-Plattformen bieten dir die Möglichkeit dein Unternehmen vorzustellen, diese Option solltest du wahrnehmen, damit Google & Menschen verstehen, was du anbietest. Quasi ein kleiner Pitch.

Du kannst gerne meinen Standard-Pitch nutzen und auf dein Unternehmen anpassen:

Willkommen/Guten Tag/Aloha,

wir helfen (deine Zielgruppe) dabei (positives Resultat zu erreichen). Mit Hilfe von (dein Angebot) wird (positives Resultat #1) und (positives Resultat #2) — ohne dass (deine Zielgruppe etwas tun muss, was sie nicht will/mag).

Um dir Inspiration zu liefern… Das ist mein persönlicher Mini-Pitch:

Hallo,

ich helfe lokalen Unternehmern dabei neue Kunden über das Internet zu gewinnen. Mit Hilfe von bewährten Marketing-Strategien werden automatisch neue Kunden gewonnen und der Umsatz langfristig gesteigert — ohne dass der Geschäftsführer wertvolle Zeit investieren muss und sich so komplett auf sein Unternehmen konzentrieren kann.

Füge deinen Mini-Pitch in die Unternehmensbeschreibung der Verzeichnisse und Plattformen ein.

Nun steht deine Webseite nicht mehr ganz alleine im großen Internet herum, sondern wird von den wichtigen Seiten empfohlen und kann sich über mehr Vertrauen von Google freuen.

Alleine dieser Schritt wird dich schon von einem großen Teil deiner Konkurrenz abheben und dein Ranking verbessern.

Schritt #2 To Do

  • Das Unternehmen & die Webseite auf den großen Webseiten eintragen
  • Google MyBusiness-Profil anlegen
  • Unternehmen mit korrekten Daten in lokale Verzeichnisse eintragen

Schritt 3

„Zeige, dass du ein Experte bist,…“

Der dritte Schritt ist notwendig, um dein Google-Ranking stetig zu verbessern, ganz nach vorne zu kommen und auch dort zu bleiben.

Das geschriebene Wort ist für Google immer noch einer der wichtigsten Ranking-Faktoren. Generell sind Webseiten, die viele Informationen liefern, besser zu finden und können so mehr Besucher (und Kunden) gewinnen. Diese Informationen werden in Form von Artikeln (auch Blogpost genannt) auf deiner Webseite veröffentlicht.

Aus diesem Grund sollte auf jeden Fall ein Unternehmens-Blog eingerichtet werden. Wenn du nicht weißt, worüber du schreiben sollst, sind hier ein paar Ideen:

  • Was macht ein Berater/Designer/…?
  • Worauf muss geachtet werden, wenn ein … ausgesucht wird?
  • Wie wird man …?
  • Wie kann mir ein … helfen?
  • Diese Fragen solltest du einem … stellen!
  • Was bedeutet (Neuigkeiten aus deiner Branche) für Kunden?
  • So erkennst du einen guten …!
  • So helfen wir unseren Kunden
  • So nutzen wir XYZ, um Ergebnisse zu erreichen
  • So arbeiten wir!
  • Deswegen bin ich … geworden
  • Interview mit dem Team/Kunden

Jede Frage, die sich ein Kunde stellen könnte, ist eine gute Basis für einen Artikel auf dem Unternehmens-Blog.

Diese Blogposts (=Texte) haben mehrere Vorteile. Sie zeigen Google, worum es auf deiner Webseite geht, du hebst dein Unternehmen von der Konkurrenz hast und erhöhst die Chance von interessierten Kunden gefunden zu werden massiv (durch die Verbesserung deines Rankings).

Du kannst Blogposts nicht nur nutzen, um eine thematische Relevanz zu erzeugen, sondern auch, um eine lokale Relevanz zu schaffen. Anstatt also nur über deine Branche zu schreiben, solltest du ebenso über den Ort schreiben, an dem sich dein Unternehmen befindet. Besonders in der lokalen Suche ist diese Taktik Gold wert, da es garantiert (fast) keiner deiner Konkurrenten macht!

Achte bei der Erstellung eines Blogposts darauf, dass der Text…

…leicht verständlich ist. Verschachtelte Schlangensätze voller Fachwörter schrecken nicht nur Leser ab, sondern werden auch von Suchmaschinen nicht gerne gesehen.

…Mehrwert bietet. Wenn du einen Text schreibst, sollte dein Fokus darauf liegen dem Leser interessante Informationen zu vermitteln. Gehe also aus dem Verkäufercharakter heraus und schlüpfe in den Lehrercharakter. Besucher sind viel eher bereit Kunden zu werden, wenn sie das Gefühl haben etwas bekommen zu haben.

…nicht zu kurz ist. Manche Dinge sind schnell und einfach zu erklären. Trotzdem solltest du versuchen immer mindestens 450+ Wörter zu schreiben, da Google „dünne“ Texte schlechter bewertet. Fällt dir zu einem Thema nichts mehr ein, kannst du mit Beispielen arbeiten oder von einer Situation berichten.

…interessant ist. Damit ist nicht das Thema gemeint, sondern eine ordentliche Strukturierung des Textes. Achte darauf genug Absätze und Unterüberschriften zu benutzen, Bilder oder Videos einzufügen und trau dich du selbst zu sein. (Wenn du der Meinung bist, dass an eine Stelle „ein wenig Witz“ passt, zögere nicht diesem Impuls nachzugehen. Das macht sympathisch.)

Dein Ziel sollte sein pro Woche mindestens einen Blogpost zu veröffentlichen.

So zeigst du Google, dass deine Webseite regelmäßig aktualisiert wird — ein sehr wichtiger Ranking-Faktor — deine Besucher haben mehr zu lesen und die Chance für wichtige Suchbegriffe gefunden zu werden steigt.

Falls du dich jetzt fragst, wo du die Zeit hernehmen sollst, kann ich dich beruhigen. Es gibt nämlich direkt zwei Lösungen für das Zeitproblem:

1) Am Anfang wird das Texten etwas länger dauern. Sobald du aber ein paar Texte veröffentlicht hast, bist du immer schneller im „Flow“ und das Schreiben benötigt immer weniger Zeit. Übung macht den Meister…

2) Wenn du wirklich wenig Zeit hast und/oder nicht von der Schreib-Muse gesegnet bist, kannst du die Texte auch einfach schreiben lassen. Je mehr du für den Texter ausgibst, umso hochwertiger sind die produzierten Blogposts. Trotzdem solltest du nochmal drüber lesen und gegebenenfalls kleine Änderungen vornehmen, um dem Blogpost deinen eigenen Stempel aufzudrücken.

Schritt #3 To Do

  • Schreibe dir eine Liste an möglichen Blogposts (Inspiration oben)
  • Arbeite die Liste ab und schreibe zu jeder Idee einen Text mit Mehrwert
  • Veröffentliche pro Woche mindestens einen thematisch relevanten Blogpost“]

Schritt 4

„Festige deinen Experten-Status, um dein Google Ranking zu verbessern…“

Bietet dein Unternehmens-Blog Mehrwert werden dich Besucher (und potentielle Kunden) bereits als Branchenexperte wahrnehmen. Es schadet jedoch nicht, diesen Experten-Status zu festigen.

Es ist erstaunlich, Menschen glauben Kundenbewertungen von fremden Personen fast genauso sehr, wie von Freunden und Familie. Deswegen solltest du dir angewöhnen immer nach einer Bewertung zu fragen (außer du weißt, dass der Kunde dir eine negative Bewertung gibt). Die meisten Kunden bewerten positiv — keine Sorge.

Da Google es sich zur Aufgabe gemacht hat immer das bestmögliche Suchergebnis auszuspielen, tauchen selten Unternehmen mit schlechten oder keinen Bewertungen auf.

Wer würde schon ein schlechtes Restaurant empfehlen,… Oder einen Handwerker, der alles noch schlimmer macht… Oder einen Unternehmensberater, der mit seinen Ideen ein Unternehmen gegen die Wand fährt…

Aus diesem Grund sind positive Bewertungen für Google der wichtigste Ranking-Faktor, wenn es um die lokalen Suchergebnisse geht. Positive Bewertung sorgen also dafür, dass…

  • mehr neue Kunden gewonnen werden
  • potentielle Kunden dir & deinem Produkt eher Vertrauen schenken
  • sich dein Ranking verbessert
  • du als Experte & einzige vernünftige Wahl wahrgenommen wirst

Jede positive Bewertung, sei es auf Google, Facebook oder per E-Mail, sollte von dir gesammelt werden. Mache einen Screenshot davon und speichere sie in einen Bewertungsordner ab. So kannst du jedes Mal, wenn deine Seriosität hinterfragt wird, auf dutzende positive Kundenstimmen verweisen.

Für das Google-Ranking ist es am besten, wenn Kunden dein Unternehmen direkt in MyBusiness bewerten. Google-Bewertungen haben also die höchste Priorität! Zum Glück findet der Google Algorithmus aber auch Bewertungen auf anderen Portalen, so dass du keine Angst vor verlorenen Kundenstimmen haben musst.

Wenn du nur einen „Schritt“ aus diesem Guide umsetzt, dann sollte es dieser sein, da positive Bewertungen erfahrungsgemäß dein Google Ranking verbessern.

Schritt #4 To Do

  • Frage Kunden nach einer Bewertung deiner Leistung
  • Frage Kunden, die bereits lange bei dir sind nach einer Bewertung (persönlich oder via E-Mail)
  • Sammle alle positiven Bewertungen in einem Ordner

Diese vier Schritte alleine sollten bereits dafür sorgen, dass sich dein Google Ranking deutlich verbessert und du neue Kunden über das Internet gewinnst. Aber wenn du auch nur ein bisschen wie ich bist, dann reicht dir das nicht… du willst ganz nach vorne. Deswegen direkt weiter zu…

Schritt 5

„Durch den Link-Aufbau lässt sich das Google Ranking schnell verbessern…“

Erinnerst du dich noch an Schritt 2? „Für eine Webseite ohne Empfehlungen ist es schwer das Google-Ranking zu verbessern…“

Zum Glück kannst du bereits mehr Empfehlungen für dich verbuchen als ein großer Teil deiner Konkurrenz, sobald du die „To Dos“ aus Schritt 2 abgehakt hast. In vielen Branchen reicht das bereits aus, um bei Google ganz vorne zu stehen.

Andere Branchen sind jedoch deutlich umkämpfter, da die Konkurrenz weiß, was für ein Umsatzpotential eine gute Positionierung in Google bedeutet. Deswegen müssen Unternehmer aus brutalen Branchen noch einen Schritt weiter gehen.

Um zu verstehen, warum Empfehlungen anderer Webseiten so wichtig sind, müssen wir kurz die Anfänge von Google (vereinfacht) betrachten:

Die Idee für den Such-Algorithmus ist aus der Wissenschaft entstanden. Die Google-Gründer untersuchten wissenschaftliche Veröffentlichungen und analysierten auf welches die meisten anderen Texte verwiesen. Eine Veröffentlichung, die oft von anderen Texten zitiert wurde oder auf die von anderen Forschern verwiesen wird, muss von Bedeutung sein.

Diese Logik wird — nach vielen Jahren immer noch — von Google genutzt, um Webseiten zu bewerten und das Ranking festzulegen.

Verweise oder Empfehlungen anderer Webseiten werden in der Online-Welt Backlinks genannt. Als der Such-Algorithmus noch primitiv war, konnten schlaue Unternehmer einfach tausende Spam-Backlinks für ein paar Mark kaufen und so ihr Ranking verbessern. Das funktioniert heutzutage nicht mehr.

Trotzdem besitzen Backlinks immer noch eine immense Kraft, wenn es darum geht die Positionierung einer Webseite in den Suchergebnissen zu verbessern. Doch die Regeln haben sich geändert.

Anstatt möglichst viele Backlinks aufzubauen, sollten möglichst starke Links aufgebaut werden. Es gilt Qualität > Quantität, so ist ein Empfehlung von spiegel.de zum Beispiel viel stärker als 1000 Backlinks von schlechten Webseiten.

Alleine über den Backlink-Aufbau lässt sich ein eigenes Buch schreiben, da es hunderte verschiedene Wege gibt mit denen sich Backlinks aufbauen lassen. Deswegen sind hier die 3 besten Methoden:

1. Sponsor-Links

Sponsoring gibt es schon seit Jahrzehnten und Unternehmen nutzen diese Strategie seit jeher, um Werbung für sich selbst zu machen. Doch hier geht es nicht um Trikot-Sponsoring für einen Bundesligaverein.

Viel eher geht es darum sich mit einem kleinem Einsatz (finanziell oder materiell) einen Backlink zu sichern.

In unseren modernen Zeiten gibt es mehr Blogger und Webseiten als je zuvor. Viele davon machen einen guten Job, konnten eine große Leserschaft aufbauen und haben eine starke Webseite.

Es kostet nichts bei Bloggern und Webseiten-Betreibern anzufragen, ob ein bereits vorhandener oder neuer Blogpost gesponsert werden kann. Bitte den Blogger bei einer Übereinkunft darum diesen (oder einen ähnlichen) Text mit einem Link zu deiner Webseite hinzuzufügen:

Dieser Blogpost wurde gesponsert von (deinem Unternehmen). Falls ihr Hilfe bei (deiner Dienstleistung) braucht, solltet ihr dort unbedingt mal vorbeischauen!

Du solltest darauf achten, dass die Webseite/der Blog irgendwie zu deiner Branche passt. Als Steuerberater solltest du dir also überlegen, ob du einen Beauty-Blog sponserst, der nur von 14-jährigen Mädchen gelesen wird.

Bevor du dich um einen Backlink bemühst, solltest du die mögliche Ranking-Verbesserung außen vor lassen und dich fragen, ob du mit diesem Link die Aufmerksamkeit potentieller Kunden gewinnen könntest.

„Mache ich das gerade nur für einen Backlink oder gibt es die reelle Chance, dass ein potentieller Kunde mich so finden könnte?“

Stellst du dir diese Frage beim Backlink-Aufbau sorgst du dafür, dass nur höchstrelevante Backlinks auf deine Webseite verweisen. Diese Strategie hat bisher jedes Google Update überstanden und das Ranking vieler Webseiten verbessert.

Eine weitere Sponsor-Backlink-Quelle ist meetup.com.

Auf der MeetUp-Seite lassen sich Treffen jeder Art mit gleichgesinnten Planen, sei es eine Veranstaltung für Poetry-Slammer, junge Selbstständige, Strick-Enthusiasten, Blockchain-Entrepreneure, Meditation-Aficionados, Buchbesprechungen oder abertausende andere Interessen.

Nicht ist einfacher als einen der Veranstalter zu kontaktieren und anzufragen, ob das nächste Event (mit Getränken, Speisen oder Geld) gesponsert werden kann.

Der Kaffee beim nächsten Event wurde von (deinem Unternehmen) gesponsert. Falls ihr nach (deiner Dienstleistung) suchst, solltet ihr dort unbedingt mal vorbeischauen!

Mit dieser Strategie kannst du dir jeden Monat dutzende neue starke Links sichern und musst dafür nur wenig Zeit und Geld investieren.

2. Kommentar-Links

Das ist eine der ältesten Methoden, um Backlinks zu generieren. Früher wurde diese Strategie oft für Spam genutzt, weswegen viele Webseiten-Betreiber sehr viel strenger geworden sind und nur gute Kommentare zulassen. Das ist eine gute Sache!

„Toller Artikel!“, „Ja, sehr interessant“ oder „Das sehe ich genauso“. Das ist der Wortlaut der meisten Kommentare, die auf Blogs hinterlassen werden. Langweilig.

Ein Klick auf die Webseite des Kommentar-Verfassers wird so nicht erreicht. Wenn wir uns nochmal an den Leitspruch von eben erinnern,…

„Mache ich das gerade nur für einen Backlink oder gibt es die reelle Chance, dass ein potentieller Kunde mich so finden könnte?“

…wird klar warum. Anstatt Mehrwert zu bieten, geht das eigene Kommentar in der Menge  der „Toller Artikel“-Schreiber unter.

Wer mehr als 5 Sekunden in das Verfassen eines Kommentars investiert und seine eigene Meinung, einen weiteren interessanten Punkt oder eigene Erfahrungen in den Text einfließen lässt, steigert die Chance deutlich neue Besucher über ein Kommentar zu gewinnen.

Die Zeit in hilfreiche Kommentare zu investieren, kann sich schnell lohnen: Mit nur 10 Kommentaren, die pro Monat jeweils 10 neue Besucher auf deine Webseite lenken, erreichst du bereits 100 Menschen, die sonst nicht von dir gehört hätten.

Sich einmal in der Woche ein paar Minuten Zeit zu nehmen, um Kommentare auf relevanten Blogs oder unter Branchen-News zu hinterlassen, kann die Anzahl der Webseiten-Besucher (=potentieller Kunden) exponentiell ansteigen lassen.

Und du sammelst dabei wertvolle Backlinks ein. Eine Win-Win-Situation.

Ein weiterer Bonus der Kommentar-Strategie ist, dass du die Aufmerksamkeit der Meinungsmacher deiner Branche gewinnst. Es gibt für Blogger nichts besseres als Leser, die hilfreiche Kommentare hinterlassen, da es die Qualität des eigenen Artikels (und das Ranking) verbessert.

Das bringt uns zu der nächsten Backlink-Strategie.

3. Experten-Links

Menschen, die sich mit einem Thema besonders gut auskennen, sind Experten. Mit dem eigenen Unternehmens-Blog lässt sich die erste Basis legen, um von Kunden als Experte wahrgenommen zu werden. Bestätigen Kunden deinen Experten-Status (in Form von positiven Bewertungen und Kommentaren), bist du bereits auf dem richtigen Weg.

Jetzt fehlt nur noch ein Puzzle-Stück: Die Bestätigung der Branche und Meinungsmacher.

Jeder kann auf der eigenen Webseiten behaupten, wie toll das Unternehmen ist. Richtig authentisch wird es jedoch erst, sobald andere Branchen-Experten dich als wertvolle Informationsquelle sehen und an deiner Meinung interessiert sind.

In vielen Fachartikeln und Blogposts wirst du Verweise auf andere Unternehmer finden. Entweder werden sie zitiert oder der Autor verweist auf einen Artikel/die Webseite des Experten.

Diese Backlinks sind pures Gold wert. Sie kommen oft von starken Webseiten und gewinnen die Aufmerksamkeit von potentiellen Kunden.

Doch wie lassen sich diese Backlinks gewinnen? Es gibt mehrere Möglichkeiten.

1. Du schreibst und kommentierst vor dich hin und hoffst darauf, dass dich einer der Branchen-Experten wahrnimmt und irgendwann vielleicht zitiert oder auf dich zukommt…

2. Du schreibst und kommentierst, um eine Verbindung zu den Branchen-Experten aufzubauen… Nimmst aber zusätzlich per E-Mail oder Social Media Kontakt auf, bietest Mehrwert, weisst auf deine eigenen Artikel hin (falls relevant) und baust dir so ein wertvolles Netzwerk auf. Schon nach kurzer Zeit kannst du so zu einer wertvollen Ressource der Meinungsmacher werden und wirst angefragt, um deinen Senf dazuzugeben.

3. Zusätzlich zu deinem eigenen Blog und dem ganzen Kommentieren, treibst du dich auf den Events und Messen deiner Branche herum. Anstatt dich wie 99% der Besucher passiv zu verhalten, solltest du Netzwerken was das Zeug hält.

Erwähne, dass du regelmäßig bloggst und Tipps gibst, unterhalte dich mit den Speakern, sicher dir selber einen Speaker-Slot und — das ist vielleicht am wichtigsten — biete Mehrwert. Es ist ein Geben und Nehmen. Dein Gesprächspartner darf nicht das Gefühl bekommen, dass du nur Promotion für dich selbst machst. Stellst du es richtig an, machen andere das für dich!

„Hast du den Vortrag von XYZ gehört? Der war klasse!“

Aber auch ohne das Netzwerken von Angesicht zu Angesicht, kannst du dir Backlinks sichern. Du kannst die wertvollen Experten-Links auch mit Hilfe von Gastbeiträgen ergattern.

Viele große und kleine Webseiten suchen nach externen Autoren, die bei der Textproduktion helfen. Um die Seiten zu finden, die Gastbeiträge annehmen, musst du nur nach

[Deine Branche] + „Gastbeitrag“, [Deine Branche] + „Gastautor“

oder anderen Variationen googeln.

Nimm dann Kontakt mit dem Blogger oder der Redaktion auf, schlag ein Thema für den Gastbeitrag vor und produziere den Artikel selber oder lass ihn von einem Profi-Texter schreiben — fertig. Du sicherst dir einen relevanten Backlink und stärkst deinen Experten-Status.

Es geht nicht darum dein Unternehmen oder dich in einem übertrieben positiven Licht darzustellen, sowie kein ernstzunehmender Redakteur wird einen reinen Sales Pitch als Gastbeitrag veröffentlichen wird. Bei einem Gastbeitrag sollten die selben Regeln gelten, wie bei einem Blogpost auf deiner Webseite. Achte darauf dem Leser wirklich zu helfen, interessante Informationen zu teilen und Mehrwert zu liefern.

Schritt 6

„Aus 1 wird 2, aus 2 wird 3… und das Ranking verbessert sich“

In Schritt 1 haben wir das Fundament für eine starke Online-Präsenz gelegt. Obwohl alleine die Erstellung eines Profils auf Facebook, Twitter, Medium & Co. schon eine Ranking-Verbesserung nach sich ziehen kann, verschenkst du Potential, wenn du die Plattformen nicht nutzt.

Da du sowieso schon schreibst und tolle Artikel für deinen Blog produzierst, kannst du die  Texte auch direkt „bewerben“.

Statt nur auf den Veröffentlichen-Button auf deiner Webseite zu klicken, kannst du deinen Text auch auf…

  • Facebook
  • Medium
  • LinkedIn & Xing

…veröffentlichen. Entweder mit einem Teaser und Link zu deinem Blogpost…

oder vollständig mit einem Hinweis auf deinen Blog…

Indem du deine Artikel nicht nur an einem Ort veröffentlichst, sondern direkt an mehreren, erhöhst du nicht nur die Chance, dass dein Text von einem größeren Publikum gelesen wird, sondern sammelst ein gleichzeitig ein paar Links ein.

Ninja-Tipp: Um wirklich alles aus deinen produzierten Texten herauszuholen, kannst du noch einen Schritt weiter gehen. Den eigenen Blogpost auch noch im Video- und Audio-Format zu veröffentlichen, bedeutet auch die Menschen zu erreichen, die statt zu lesen lieber Videos schauen oder einer Stimme lauschen — alles potentielle Kunden, die ohne die „Aus 1 wird 2..“-Strategie nie von deinem Unternehmen gehört hätten.

Dieser Tipp stärkt deinen Experten-Status noch weiter. Auf YouTube präsent zu sein und/oder einen eigenen Podcast zu starten, wirkt sich in vielen Fällen — fast schon magisch —sehr positiv auf die Neukundengewinnung (und den Umsatz) aus.

Schritt 7

„Dran bleiben und so das Google Ranking verbessern…“

Glückwunsch, du bist bei Schritt 7 angekommen. Falls du die Schritte dieses Leitfadens abgehakt hast, sollte sich das Google-Ranking deiner Webseite jetzt bereits immens verbessert haben.

Wie geht es jetzt weiter?

Für den Fall, dass du noch nicht ganz vorne bei Google stehst, gibt es nur eines zu tun: Dran bleiben…

Wie bereits ganz am Anfang erwähnt, Geduld ist bei der Suchmaschinenoptimierung sehr wichtig. Gib dem Such-Algorithmus Zeit zu erkennen, dass deine Webseite viel besser ist als die Konkurrenz. Je nach Branche ist diese Wartezeit unterschiedlich lang!

Fragen mich meine Klienten danach, wann sie mit einer Top-Positionierung rechnen können, gebe ich in den meisten Fällen einen Zeitraum von 3 bis 12 Monaten an. Gutes SEO, das langfristig für neue Kunden sorgt, braucht etwas Zeit. Spam-Taktiken können für einen kurzfristigen Erfolg sorgen, aber dein Business auf lange Sicht zerstören.

Also…

Während du auf deine verdiente Ranking-Verbesserung wartest, solltest du hauptsächlich weiter an diesen zwei Punkten arbeiten:

Zeige, dass du ein Experte bist & festige deinen Experten-Status

Du kannst deine Bemühung deutlich zurückschrauben, sobald du dein Ranking soweit verbessert hast, dass du zufrieden bist. Ohne Frage.

Aber auch wenn du auf der ersten Position bei Google stehst (Glückwunsch an dieser Stelle), solltest du nicht einfach aufhören, sondern weiter dran bleiben. Denn deine Konkurrenz schläft nicht und will sich die Top-Position bestimmt zurück erobern.

Schritt #7 To Do

  • regelmäßig Blogposts veröffentlichen
  • Ranking-Verbesserung beobachten
  • Experten-Status festigen (Backlinks & Netzwerken)

Fazit

Mit diesen 7 Schritten hab ich dir die genaue Anleitung an die Hand gegeben, die von mir (und anderen erfolgreichen SEOs) genutzt wird, um ein fantastisches Google Ranking zu erreichen und so automatisch neue Kunden zu gewinnen. Theoretisch könntest du jetzt selber als SEO Consultant arbeiten & Geld verdienen…

Jetzt noch eine Empfehlung in eigener Sache: Willst du Anleitungen, wie diese hier, und andere Marketing-Tipps automatisch per E-Mail erhalten? Dann trag hier deine E-Mail-Adresse ein!

Das erwartet dich: Einmal pro Woche erhältst du eine E-Mail mit meinem neusten Artikel oder einem Tipp, der deinen Umsatz steigern kann. Das ganze ist kostenlos & wenn du keine E-Mails mehr von mir erhalten willst, kannst du dich einfach abmelden.

Wir sehen uns auf der ersten Seite,
Dan

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